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Kurswoche 2025

Kurswoche 2025

Während die Neuntklässler in der zweitletzten Schulwoche jeweils im Abschlusslager nochmals eine Woche intensiv miteinander und mit ihren Klassenlehrpersonen verbringen dürfen, arbeiten die Siebt-und Achtklässler in dieser Woche in verschiedenen Ateliers und haben für einmal wirklich die Zeit, sich richtig in ein Thema zu vertiefen.

Allerdings konnten in diesem Schuljahr nur gerade vier Ateliers durchgeführt werden, da sich sage und schreibe 60 Schülerinnen und Schüler für das Chorprojekt angemeldet hatten. Blieben also nicht mehr allzu viele Jugendliche für die anderen Projekte.

Die einzelnen Ateliers:

A) Chor des Sommertheaters „Ein verrücktes Wiedersehen“

Der Projektchor bildet den musikalischen Gegenpart zum Geschehen auf der Bühne beim alljährlichen Sommertheater. In der Kurswoche tritt der Gesamtchor jeweils zum ersten Mal zusammen, nachdem zuvor die Lieder in den einzelnen Klassen einstudiert wurden. Nun aber, mit gut 60 Chormitgliedern, brauchte es einiges an Probezeit, bis die einzelnen Stimmen und Instrumente richtig aufeinander abgestimmt waren.

Das diesjährige Stück „Ein verrücktes Wiedersehen“ folgt grob der Handlung des Films „Grease“ aus den 1970er-Jahren und ist natürlich entsprechend auch mit etlichen der mittlerweile kultigen Songs aus dem Film gespickt – und so waren die ganze Woche über Songs wie „Summer Nights“, „Greased Lightning“, „Hopelessly Devoted to You“ oder natürlich „You’re the One“ auf dem Schulhausareal zu hören.

Ein Musiktheater lebt aber nicht nur vom Schauspiel und von der Musik alleine – daneben mussten auch die Kulissen angepasst und verschiedene Requisiten hergestellt werden, etwa Bühnenhintergründe und die Autokulissen für die Szene im Autokino.

Als teambildende Massnahmen standen an zwei Tagen ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm, und am Dienstagnachmittag unternahm die gesamte Schar einen Ausflug nach Luzern – mit einem Gang über die Museggmauer und einer Pedalotour auf dem Vierwaldstättersee.

Und da nicht immer alle der rund 60 Beteiligten mit Probe- oder Bauarbeiten beschäftigt werden konnten, wurde zwischendurch auch immer mal wieder ein bisschen Sport getrieben.

Am Freitag schlussendlich wurde die Bühne eingerichtet, die Halle bestuhlt und schlussendlich ein letztes Mal geprobt, ehe es in der nächsten Woche dann ernst gilt, mit den Hauptproben und den drei Aufführungen.

Michael Bieri

B) Mit Hand und Fuss

Wir haben in dieser Woche viel unternommen und viel erlebt.

Am Montagmorgen nähten wir eine tolle Mappe und bekamen eine Sketchnote-Einführung. So wussten wir, worauf wir achten müssen, um Bilder zu kreieren. Am Nachmittag sahen wir einen spannenden Film von einer Frau ohne Hände. Zwischendurch spielten wir Sport Stacking, was fesselnd war.

Am Dienstag gingen wir mit langen Wanderstecken zu Fuss nach Willisau.

Mit den Stecken konnten wir dann Schlangenbrot backen, und am Nachmittag spielten wir Minigolf.

Das Spielen und das Malen von Zentangle am Mittwoch machte uns grossen Spass.

Am Donnerstag durften wir bei Doris Häfliger eine Müeslischale töpfern, was Spass machte. Auf das Bemalen der Beine und Arme mit Hennafarbe hatten wir uns besonders gefreut.

Am Freitag erzählte uns Lorina Christen, welche die Lehre zur Podologin macht, wie wir die Füsse pflegen sollen. Wir machten auch ein Fussbad und massierten die Füsse.

Als Abschluss gestalteten wir aus den gelernten Techniken eine Papierkugel und brätelten gemeinsam.

Maxim, Goga, Viktoriia, Sofia

C) Geocaching – eine Outdoor-Schatzsuche

 

Ausgerüstet mit Smartphones haben die Schülerinnen und Schüler während der Kurswoche in der Natur versteckte Schätze – sogenannte Caches – gesucht. Diese Caches werden anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können mithilfe der App „Geocaching“ gesucht werden.

Zu Beginn haben die Schülerinnen und Schüler die App auf dem Smartphone kennengelernt und einfache Caches in der Umgebung des Schulhauses gesucht.  Im Verlauf der Woche haben sich die Jugendlichen dann zu Fuss und mit dem Bike an die „richtigen“ Verstecke herangewagt und mit Ausnahme von einem Cache alle gefunden.

Am Donnerstag standen ein Mountainbike-Fahrtraining mit abwechslungsreichen Übungen sowie das Fahren auf der Pumptrack auf dem Programm. Zum Abschluss der Woche fuhren wir mit dem Zug nach Trubschachen und absolvierten dort einen Schatzkarten-Trail. Danach besuchten wir die Kambly-Erlebniswelt und durften den Ursprung von Kambly auf spielerische und interaktive Art und Weise kennenlernen.

 

Matthias Schärli

D) Alles louft Rond Rückblick Kurswoche 2025

 

Eine wunderbare Kurswoche – mit viel Action, Kreativität und guter Laune!

Wir durften eine wunderbare Kurswoche erleben – fernab von Mathebüchern und Vokabeltests. Stattdessen hiess es: ausprobieren, anpacken, entdecken und manchmal auch improvisieren.

 

Montag: Von Öl, Samen und fliegenden „Noussen“

Am Morgen schnupperten wir nicht nur frische Landluft, sondern auch feine Öle in der Ölmühle Briseck. Dort durften wir allerlei Öle und Samen degustieren – ja, sogar schlürfen war erlaubt!

Am Nachmittag wurde es sportlich. Zu Fuss marschierten wir nach Gondiswil zum Hornusserplatz. Dort hiess es: Schläger schwingen, „Noussen“ fliegen lassen und staunen, wie schwer es ist, dieses fliegende Ding zu treffen. Zum Glück gab’s zwischendurch feine Verpflegung – Kraftfutter sozusagen.

Und weil der Muskelkater da schon langsam winkte, ging es am Ende bequem im Auto wieder nach Hause.

 

Dienstag: Von Milch, Muskeln und Kegeln

Gestartet wurde sportlich: Treffpunkt Schulhaus – natürlich mit dem Velo! Unser Ziel: die Napfchäsi in Luthern. Dort gab’s nicht nur spannende Einblicke in die Käsewelt, sondern auch Butter aus eigener Muskelkraft. (Ja, die Arme brannten ein bisschen…)

Mittags stärkten wir uns am Lagerfeuer mit feinen Grillwürsten – verdient, versteht sich. Danach hiess es: ab auf die Kegelbahn! Kugeln rollen lassen statt Pedale treten – eine willkommene Abwechslung.

Zum Abschluss strampelten wir wieder zurück – mit frischer Butter im Gepäck, müden Beinen, aber bester Laune.

 

Mittwoch: Schrauben, kurbeln, balancieren!

Am Donnerstag drehte sich alles ums Velo – im wahrsten Sinne des Wortes. In Zell besuchten wir Elmars Bike Shop, zeigten stolz unsere Drahtesel und lernten, wie man sie richtig pflegt und kleine Reparaturen selbst meistert.

Zurück beim Schulhaus wartete der Veloclub Pfaffnau mit einem coolen Parcours auf uns. Bremsen, Kurven, Balance – und natürlich der ein oder andere knifflige Trick. Mit den rchtigen Tipps rollten wir souverän über jedes Hindernis (okay, fast jedes).

Fazit: Jetzt sind nicht nur unsere Velos fit – wir auch!

 

Donnerstag:  Kugeln, Roboter und ganz viel Wow!

Am Donnerstag ging’s mit den Autos nach Littau – ab auf die Boccia-Bahn! Mit viel Gelächter, zielsicheren Würfen (oder auch nicht) und einer super Anleitung hatten wir richtig Spass.

Zur Stärkung gab’s feine Pizza Margherita – Energie tanken für den Nachmittag. Denn dann stand das Logistikzentrum von Brack in Willisau auf dem Programm. Riesig, beeindruckend und fast wie in einem Science-Fiction-Film: Roboter flitzen, Regale bewegen sich, und irgendwie läuft alles wie von Zauberhand.

Danke an Frau Limacher für diesen spannenden und mega tollen Tag – wir waren begeistert!

 

Freitag: Hoch hinaus – und rasant wieder runter!

Am Freitag ging’s nach Marbach. Vom Dorf wanderten wir hoch zur Marbachegg – die Beine ordentlich gefordert, aber die Aussicht war es wert! Oben wartete das Highlight: Kart fahren! Zwei rasante Runden, jede Menge Speed und noch mehr Gelächter.

Zur Stärkung gab’s ein feines Rucksack-Picknick – mit bester Aussicht versteht sich. Und weil so ein Tag ohne Glace nur halb so schön ist, gönnten wir uns zum Abschluss noch eine süsse Belohnung.

Mit der Gondel ging’s gemütlich ins Tal – und danach ab nach Hause. Ein cooler Abschluss einer rundum genialen und unvergesslichen Woche.

Danke vielmal an alle, die das möglich gemacht haben!

 

Sonja Mattmann

Leichtathletik-Halbtag 2025

Höher, schneller, weiter: Leichtathletik-Halbtag der Sekundarschule Zell (11. Juni 2025)

Bereits am frühen Morgen, als sich die knapp 150 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zell in voller Sportmontur vor der Martinshalle versammelten, war die Hitze drückend, und daran sollte sich auch für den Rest des Vormittags nichts ändern. Das hielt die Jugendlichen allerdings nicht davon ab, beim alljährlichen Leichtathletik-Halbtag vollen Einsatz zu geben. Auf dem Programm standen wie üblich die Disziplinen Kugelstossen, 80-Meter-Sprint, Schleuderball sowie Hoch- und Weitsprung. Den krönenden Abschluss bildete dann der Ausdauerlauf durch die Gemeinde, den allerdings nicht mehr alle in Höchsttempo absolvieren konnten, was in erster Linie natürlich den hohen Temperaturen geschuldet war.

Gerüchten zufolge soll aber trotz der nicht ganz optimalen klimatischen Bedingungen sogar der eine oder andere Schulhausrekord gebrochen worden sein, doch offiziell bekanntgegeben wird das erst am letzten Schultag im Rahmen der Schulschlussfeier…

Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

Mädchen Jg. 2011/2012

  1. Marina Brand: 352 Punkte
  2. Noée Scherrer: 280 Punkte
  3. Leonie Hegi: 257 Punkte

Mädchen Jg. 2010

  1. Nina Erni: 314 Punkte
  2. Jasmin Graber: 304 Punkte
  3. Nathania Biegger: 300 Punkte

Mädchen Jg. 2008/2009

  1. Julia Grüter: 305 Punkte
  2. Xenia Schütz: 285 Punkte
  3. Wassilla Tesfamariam: 249 Punkte

Knaben Jg. 2011/2012

  1. Cedric Schwegler: 292 Punkte
  2. Silvan Bucher: 246 Punkte
  3. Yanis Loosli: 233 Punkte

Knaben Jg. 2010

  1. Marc Meier: 343 Punkte
  2. Jonas Neuenschwander: 315 Punkte
  3. Sashvithan Saththiyathasan: 304 Punkte

Knaben Jg. 2008/2009

  1. Qosay Taza: 350 Punkte
  2. Jona Wyss: 288 Punkte
  3. Cédric Müller: 277 Punkte
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Hocker-Montage

Endlich, neue Sitzgelegenheiten! – Aktion des SchülerInnenrates!

Am Freitagnachmittag, dem 6. Juni, machten wir Drittsekler des SchülerInnenrates uns an die Montage von acht Holzhockern, die wir auf dem Pausenareal befestigten. Die Hocker hobelten und schliffen der Schülerrat bereits im Herbst 2024 mit viel Einsatz –  jetzt folgte der letzte, aber anstrengendste Teil.

Trotz wechselhaftem Wetter gingen wir motiviert ans Werk. Besonders herausfordernd war die Montage auf den Steinplatten. Fünf der Hocker sollten nämlich dort befestigt werden und das war keine einfache Aufgabe. Zuerst schraubten wir die zuvor von anderen Schülern angefertigten Eisenstäbe an die Hocker. Dann mussten wir die schweren Steinplatten entfernen, um tiefe Löcher zu graben. Dabei war Teamarbeit gefragt, denn jede Platte war schwer, unhandlich und musste später wieder millimetergenau an ihren Platz zurück.

Wir mischten Beton an, füllten damit die Löcher und setzten die Steinplatten wieder ein, was ziemlich knifflig war, weil jede Platte exakt auf die ursprüngliche Höhe passen musste. Am Ende kamen die Hocker in die noch frische Betonschicht, damit sie fest verankert waren.

Obwohl es anstrengend und körperlich fordernd war, kamen wir gut voran und waren am Ende sogar rechtzeitig fertig. Natürlich sorgten wir auch dafür, dass alles sauber hinterlassen wurde. Jetzt stehen die Hocker auf dem Pausenplatz, ein sichtbares Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit, auf das wir stolz sein können!

Jana van Drunen, AB3a

Ausstellung Abschlussarbeiten 2025

Grossandrang bei der Ausstellung der Abschlussarbeiten

Eine Hollywood-Schaukel, eine Bar aus einem zweitgeteilten Motorrad, der Nachbau eines cleveren Energiespeicher-Systems oder eine Dokumentation über die häufigsten Krebserkrankungen in der Schweiz – um nur einige wenige Beispiele zu nennen: Einmal mehr war die Spannbreite der Abschlussarbeiten, welche die Neuntklässler der Sekundarschule Zell in diesem Jahr im Rahmen des Projektunterrichts erstellten, enorm.

Der Projektunterricht nimmt in der neunten Klasse jeweils einen Halbtag pro Woche ein. Die Jugendlichen lernen dabei, wie man bei der Planung eines Projekts vorgeht, wie man es umsetzt und den Verlauf der Umsetzung überprüft und steuert, und wie man das Projekt schlussendlich analysiert und auswertet.

Was zu Beginn noch in Gruppen gemacht wird, muss bei der Abschlussarbeit im zweiten Semester möglichst komplett in Eigenregie durchgezogen werden. Gute vier Monate sind die Jugendlichen jeweils an der Arbeit – vier intensive Monate, in denen geplant, überlegt, ausprobiert, verworfen, verbessert und schlussendlich umgesetzt wird. Entsprechend gross sind die Freude und die Erleichterung, wenn die Projekte schliesslich vollendet, die Dokumentationen abgeschlossen und die Arbeiten (innerhalb der Klassen) präsentiert sind.

Und dann folgt jeweils das grosse Highlight als Abschluss: Die Ausstellung für die Öffentlichkeit. In und rund um die Martinshalle werden die fertigen Produkte präsentiert und die Jugendlichen stehen den zahlreichen Besuchern stolz Rede und Antwort.

Und auch in diesem Jahr war der Ansturm auf die Ausstellung gross: Eltern und Verwandte, ehemalige Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zell, zukünftige Lehrmeister und andere Interessierte wollten sich die Ausstellung nicht entgehen lassen.

Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher war einmal mehr der Elternrat mit einem gut besuchten Café besorgt. Herzlichen Dank dafür!

Folgende Schülerinnen und Schüler konnten in diesem Jahr ihre Arbeiten präsentieren:

  • Abdala Maido: Videoanleitung zu somalischen Rezepten
  • Bättig Svenja: Vom Übungsknoten zum Makramee-Hängesessel
  • Bieri Lionel: Dokumentation über Depressionen
  • Bojko Alina: Mein Buch auf Englisch
  • Bösiger Joël: Sanierung Eternitdach mit Regenwassergewinnung
  • Bregu Sofia: Meine Kindheit auf der Leinwand
  • Brunner Samuel: Einzigartiger Pflanzentrog
  • Bucher Noelia: Korpus für grossartige Momente draussen
  • Canonico Mattia: Hundehütte
  • Christen Janina: Holzbank
  • Dubach Frederik: Tour de Suisse
  • Eicher Lenny: Meine Werkbank
  • Erni Jael: Meine Siesta-Ecke
  • Filliger Damian: Panorama-Bett
  • Filliger Livio: Einzigartiger Jasstisch
  • Gerber Anja: Faszination Schweizer Bargeld
  • Gisi Kevin: The Glow Map
  • Glanzmann Nico: Multifunktionsgrill
  • Greber Milena: Myna’s Kitchen
  • Grüter Julia: Meine eigenen Ausgeh-Accessoires
  • Hartmann Mathias: Naruto-Effektbild
  • Haubold Vivien: Die Sorben – eine nationale Minderheit und ihre Bräuche
  • Häusler Silvio: Töffli-BBQ
  • Hegi Zoé: Hollywoodschaukel
  • Karli Dario: Nagelbrett
  • Kaufmann Lars: Der Weg zum Traum-Mofa
  • Krauer Olivia: Bienenmagazin
  • Kurmann Alea: Natürliche Medizin herstellen
  • Lingg Mia: Das Geheimnis des verschwundenen Regenbogens
  • Lustenberger Enea: Outdoor-Lounge
  • Lustenberger Svenja: Plausch-Gymkhana
  • Meier Marc: So sieht ein gesunder Alltag aus
  • Minder Jasmin: Ruheplatz im Alltag
  • Müller Cédric: Häufige Krebserkrankungen in der Schweiz
  • Müller Julia: Der kleine Fisch, der fliegen wollte
  • Peter Anna: Holzbank mit Beschriftung
  • Przewlocki Gabriel: Programmieren trifft Realität – Modellbau mit 3D-Drucker
  • Quinche Joël: Modellversion Energy Vault
  • Ram Maya: Wald der Geheimnisse – eine packende Journalistengeschichte
  • Rathgeb Jael: blühende Sitzbank
  • Reber Samira: Samiras Töffbar – Café Racer
  • Ruch Silvan: Unterrichts-Doppellektion
  • Ruch Simon: Kombi-Ballengabel
  • Schumacher Lara: Hollywoodschaukel
  • Schütz Xenia: Raum und Design – die Kunst der Neugestaltung
  • Shala Linda: Alphabetbuch
  • Solenthaler Livio: Mein Weg zum Handstanddrücken
  • Steinmann Sara: Kunstharzgiessen erlernen
  • Stocker Anita: Bank aus Ölfass
  • Stocker Seline: Holzliege
  • Studer Livio: Pizzaofen
  • Taza Qosay: Podcast über Syrien
  • Tesfamariam Wassilla: Das Buch des Jahres
  • Tesfay Sened: Die ungewollte Reise
  • Van Drunen Jana: Im Auge der Pandemie – Die Zukunft der Pflege
  • Wittwer Melina: Makramee selber erstellen
  • Wozniak Gabriel: Tic Tac Toe Webseite – Spiel, Spass, Strategie
  • Wyss Jona: Z50 Motor mit Motorständer
Bättig Svenja - Vom Übungsknoten zum Makramee-Hängesessel
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SchülerInnenrats-Ausflug 2025

Fahrt ins Blaue!

Endlich war es so weit: Der jährliche SchülerInnenrats-Ausflug der Sek Zell stand vor der Tür! Am 9. Mai trafen sich alle Teilnehmenden um zwanzig nach elf Uhr am Bahnhof Zell. Alle waren gespannt, wohin es gehen würde, doch eins war klar – wir gingen «minigölfeln».

Mit dem Zug in Luzern angekommen, mussten wir umsteigen in Richtung Giswil. Im Zug spielten wir viele Spiele, wie zum Beispiel das Spiel «Imposter». Nach einiger Zeit löste sich das Rätsel auf: Es ging nach Sarnen!

Dort angekommen durften sich alle für 30 Minuten in der «Stadt» austoben. Für einige gab es eine «Glace» und für andere etwas Kleines aus der Migros. Danach gab es für uns SchülerInnen eine spannende Geschichts- und Geografielektion von Herrn Flückiger, über die Geschichte von Sarnen.

Dann querten wir durch die Natur, dem Fluss «Sarner Aa» entlang, Richtung Seefeld-Park. Dort kamen wir an einem «coolen» Trampolin entgegen und machten eine kurze Pause, um die Sonne zu geniessen. Die Sonne hielt aber nicht lange an, da war sie auch schon wieder von den Wolken bedeckt.

Angekommen bei der Minigolfanlage waren wir zuerst nicht sicher, ob sie offen hatte, weil das Wetter nicht gerade das schönste war. Zum Glück war sie offen, so konnten wir verschiedene Gruppen bilden und anfangen, die Bälle in die Löcher zu schiessen! Als das Wetter immer kühler wurde, entschieden wir uns, mit einem früheren Zug zurückzureisen. So konnten leider nicht alle Gruppen jede Bahn spielen. Danach marschierten wir alle gut gelaunt zurück zum Bahnhof.

Wieder in Luzern angekommen, gab es für die meisten eine kleine Abkühlung, denn sie verteilten am Bahnhof gratis «Mini-Glacen». Im Zug zurück nach Zell konnten wir uns alle noch entspannen. Somit verbrachten wir einen erfolgreichen, schönen und lustigen SchülerInnenrats-Ausflug 2025 – vielen Dank!

Jana van Drunen AB3a, Selina Müller C2

Abschlussarbeit zum Schweizerischen Gesundheitswesen

Im Auge der Pandemie: dringende Massnahmen im Gesundheitssystem!

«Abstand halten, Hände waschen, Masken tragen!» Noch gar nicht lange her – und trotzdem schon fast vergessen – wie auch die riesige Solidarität mit unserem Gesundheitspersonal während der Covid-Pandemie. Wo stehen wir heute?

In einer Welt, in der Gesundheitskrisen immer häufiger auftreten, wird die Bedeutung der Pflegekräfte in den Institutionen (Spitäler, Pflegeheime, etc.) besonders deutlich. Sie stehen an vorderster Front und kümmern sich um die Menschen, die unsere Unterstützung brauchen. Doch wie können wir sicherstellen, dass sie endlich bessergestellt, besser geschützt und besser unterstützt werden? Fünf wichtige Massnahmen sind zentral, um die Situation zu verbessern und die Pflegekräfte zu entlasten.

Alarmierende Verhältnisse

Dies ist das Resultat einer Auswertung von etwa zwei Dutzend Untersuchungen zur vergangenen Covid-Pandemie im Rahmen einer Abschlussarbeit an der Sek Zell (s. Bild 1). Diese Abschlussarbeit beschäftigte sich mit der Frage, wie man in der nächsten Krise die schweizerische Gesundheitspflege besser unterstützen bzw. gestalten könnte und wurde erstellt, weil im kommenden Sommer zahlreiche, neue Lernende im Pflegebereich ihre Ausbildung starten werden. Die Herausforderungen, mit denen Pflegekräfte konfrontiert werden, sind gemäss dieser Auswertung alarmierend. Mehrere Quellen, wie zum Beispiel das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das deutsche Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Universität Bern oder Economiesuisse zeigen, dass viele Pflegekräfte hohem Dauerstress ausgesetzt sind und sich permanent an der Belastungsgrenze bewegen.

Bessere Entlöhnung, mehr Unterstützung

Daher sind mehrere Massnahmen zwingend! An erster Stelle stehen diskussionslos die Arbeitsbedingungen zeitlicher und finanzieller Art, welche so rasch wie möglich verbessert werden müssen. Der Pflegeberuf steht an einem kritischen Wendepunkt. Immer mehr Pflegekräfte entscheiden sich, den Beruf zu wechseln, nicht, weil ihnen die Arbeit nicht am Herzen liegt, sondern weil sie unter enormem Druck arbeiten und dafür viel zu wenig bezahlt werden. Die Entlöhnung steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung, die sie täglich tragen. Diese Entwicklung führt nicht nur zu einer massiven Abwanderung von Fachkräften, sondern gefährdet auch die Zukunft der gesamten Pflegebranche. Ohne eine spürbare und dauerhafte Erhöhung der Gehälter sowie verbindliche Weiterbildungs- und Entwicklungsperspektiven wird der Fachkräftemangel in der Pflege immer dramatischere Ausmasse annehmen. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, wird die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Zukunft nicht mehr sichergestellt sein.

Vereinbarkeit Beruf und Familie!

Ein zweiter Bereich umfasst die Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Flexible Arbeitsmodelle müssen besonders dazu beitragen, eine deutlich bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen. Dies ist insbesondere entscheidend für das Verbleiben im Pflegebereich, wenn Pflegekräfte eine Familie gründen bzw. haben.

Ein weiterer Bereich besteht in der Sicherheit der Pflegekräfte als auch in der Qualität der Versorgung der BewohnerInnen/PatientInnen: Dabei ist eine zentrale Beschaffung und strategische Lagerhaltung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) unerlässlich, um eine ständige Verfügbarkeit zu gewährleisten für sowohl Pflegekräfte als auch PatientInnen.

Ebenso besteht ein grosses Defizit bei der psychosozialen Unterstützung, welche Pflegekräfte dabei hilft, mit Stress und Belastungen umzugehen und somit ihre psychische Gesundheit zu erhalten. Schliesslich ist es wichtig, bessere Notfallpläne und digitale Unterstützung während Krisen zu entwickeln (z.B. bei Kontakteinschränkungen, -verbot), um in schwierigen Situationen schneller und effizienter reagieren zu können.

Bereit für die nächste Krise?

Diese fünf Massnahmen sind dringend, überfällig und entscheidend, um die Herausforderungen im Pflegebereich zu meistern und die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte nachhaltig zu verbessern (s. Bild 2), damit die Schweiz eine nächste Krise bewältigen kann, wenn es wieder heissen sollte: «Abstand halten, Hände waschen, Masken tragen!»

Jana van Drunen, AB3a, Altbüron

Bildlegende 2: verbreitete Demonstrationen gegen den hohen Dauerstress und die grosse Belastung des Pflegepersonals am Ende der Pandemie (https://zuerich.vpod.ch/news/2023/2023-01-12_kigesundheit-1/egion Zürich).

Osterfeier

Friedensfeier vor Ostern

Am Dienstagmorgen, nur wenige Tage vor dem Start der Osterferien, versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zell in der Pfarrkirche Zell zur traditionellen Friedensfeier. Eine Friedensfeier in unruhigen Zeiten.

Natürlich können wir selber kaum beeinflussen, was in der Welt passiert. Umso wichtiger ist es, dass wir zumindest in unserem direkten Umfeld und bei uns an der Schule dafür sorgen, dass Frieden herrscht.

Thomas Stirnimann, der zusammen mit Thomas Heim und Jonas Zemp durch die Feier führte, hatte im Vorfeld im Religionsunterricht seine Schüler befragt, was für sie Frieden bedeute – und die Antworten waren so simpel wie effektiv: Frieden, das bedeutet für sie, es zusammen gut zu haben, miteinander eine gute Zeit zu erleben, füreinander da zu sein und den anderen so anzunehmen, wie er ist. Aussagen und Gedanken, die sich letztendlich auch im Jahresmotto der Schule finden: Hand in Hand.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch einen kleinen Chor aus Achtklässlerinnen und Achtklässlern unter der Leitung von Regula Ineichen, der in den passend gewählten Stücken die Gedanken der Feier noch einmal musikalisch aufgriff: Die Klassiker „Love not War“ und „It’s Me, O Lord“ sowie „Keine Maschine“ von Tim Bendzko, das von Efeson Andeberhan und Sashvithan Saththiyathasan im Duett vorgetragen wurde.

Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

 

Fertigstellung des Pumptracks – Umgebungsgestaltung

Mitarbeit bei der Fertigstellung des Pumptracks

Das Asphaltband des Pumptracks war bereits vor einigen Wochen verlegt worden, nun ging es noch darum, die Umgebung des Pumptracks zu gestalten. Waren es beim ersten Arbeitseinsatz im März noch einzelne Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen gewesen, die sich von sich aus gemeldet hatten, so kamen nun ganze Klassen zum Einsatz.

Jeweils rund eineinhalb Stunden lang erledigten sie unter der Leitung von Meinrad Brunner und begleitet von den jeweiligen Lehrpersonen unterschiedliche Arbeiten rund um das Areal: Es wurden unter anderem Sträucher gepflanzt, Rohre und Leitungen verlegt, ein Weg entlang der Luther gestaltet und eine Boccia-Bahn angelegt.

Und die Jugendlichen legten sich dabei mächtig ins Zeug und genossen die Abwechslung vom regulären Schulbetrieb sichtlich. Mit Erfolg: Bereits nach etwas mehr als einer Woche waren sämtliche Arbeiten erledigt, obwohl ursprünglich die ganzen zwei Wochen unmittelbar vor Ostern dafür vorgesehen gewesen waren. Also konnten die Schaufeln, Spitzhacken und Schubkarren schon früher als geplant wieder weggeräumt werden – gerade noch rechtzeitig, bevor das Wetter umschlug und die Bedingungen nicht mehr ganz so optimal gewesen wären…

Die offizielle Eröffnung des Pumptracks findet am 6. Juni im Rahmen einer grossangelegten Feier statt, allerdings wird er bereits ab dem 19. April für die Bevölkerung zugänglich gemacht.

Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

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On parle français à Zell !

On parle français à Zell ! Ein Hauch von Romandie weht durch die Sekundarschule Zell.

Bereits zum dritten Mal in Folge nahm die Sekundarschule Zell im März am Schüler-Austauschprogramm der Schule La Tour-de-Trême aus dem Kanton Freiburg teil. Waren es vor zwei Jahren noch insgesamt sechs Schülerinnen gewesen, die sich für den Austausch gemeldet hatten, so hat sich diese Zahl mittlerweile mehr als verdoppelt: In diesem Jahr waren es insgesamt vierzehn Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussklassen – so viele, dass die Gruppe aufgesplittet werden musste. Mit Ausnahme von zwei Schülerinnen verbrachten sämtliche Jugendlichen aus Zell zunächst eine Woche in der Westschweiz und machten dort Bekanntschaft mit der welschen Lebensart, besuchten zusammen mit ihren jeweiligen Tandempartnerinnen und Tandempartnern, bei denen sie während der Woche auch wohnten, die Schule, lernten die Umgebung kennen und konnten ihre Französischkenntnisse endlich mal in freier Wildbahn anwenden.

In der darauffolgenden Woche waren es dann unsere Jugendlichen, die Heimspiel hatten und ihre jeweiligen Partner aus dem Kanton Freiburg hier in der Zentralschweiz willkommen heissen konnten. Und plötzlich hörte man im Schulhaus immer mal wieder Grüppchen, in denen sich Welsche und Deutschschweizer miteinander unterhielten: mal auf Deutsch, mal auf Französisch, im Notfall auch auf Englisch. Egal, irgendwie konnte man sich am Ende immer verständigen.

Für die anderen beiden Schülerinnen hingegen spielte sich der Austausch aus organisatorischen Gründen in umgekehrter Reihenfolge ab. Aber auch sie verbrachten die zwei Wochen in engem Kontakt mit ihren Tandempartnerinnen.

Die meisten der Teilnehmenden zeigten sich am Ende beeindruckt von den Deutschkenntnissen sowohl der Jugendlichen als auch deren Eltern – kein Wunder, immerhin handelt es sich beim Kanton Freiburg um einen zweisprachigen Kanton. Aber auch sonst offenbarten sich teilweise erstaunliche Unterschiede zwischen den beiden Seiten des Röstigrabens – sei es in Bezug auf die Grösse und die Art der Schule und den Unterricht als auch in Bezug auf das Familienleben und die Erziehung.

Unter dem Strich bleiben zwei intensive Wochen, in denen sämtliche Beteiligten eine ganze Menge Eindrücke und Erfahrungen sammeln konnten, und die ihnen wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden.

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Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

Pumptrack Einsatz Asphaltierung

Engagierte SchülerInnen helfen beim Bau des Pumptracks

Von Mittwoch, 19. März bis Freitag, 21. März unterstützten freiwillige Helferinnen und Helfer der Sekundarschule tatkräftig die Asphaltierungsarbeiten des neuen Pumptracks – mit grossem Einsatz und einer beeindruckenden Arbeitsmoral!

Zu Beginn gab es seitens der Verantwortlichen einige Bedenken, ob die intensive Arbeit bewältigt werden könnte. Doch diese Sorgen waren schnell verflogen, denn die Jugendlichen zeigten von der ersten Minute an vollen Einsatz und arbeiteten mit unermüdlicher Energie.

Dank ihres beeindruckenden Engagements konnte die arbeitsreiche Woche bei bestem Wetter erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bauverantwortlichen waren begeistert von der Motivation, der Ausdauer und dem Teamgeist der freiwilligen Helferinnen und Helfer. Ihr aussergewöhnlicher Einsatz hat nicht nur zur Beschleunigung der Pumptrack-Arbeiten beigetragen, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaftssinn und Eigeninitiative gesetzt.

Im April sind weitere Einsätze der Schülerinnen und Schüler in der Umgebungsgestaltung rund um den Pumptrack geplant. Die Eröffnung des Pumptracks findet am 6. Juni 2025 statt.

Bericht: Philipp Huber

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