Über Schulleitung

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Schulleitung, 93 Blog Beiträge geschrieben.

Abschlussfeier 2026

‚Kurz die Welt retten‘ – Ein Jahr lang stand die Sekundarschule Zell im Zeichen dieses markigen Jahresmotto, angelehnt an den Hit von Tim Bendzko aus dem Jahr 2011. Und die Frage liegt auf der Hand: Hat die Schule, haben die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr wirklich mal eben kurz die Welt gerettet? Die Antwort ist ebenso klar wie deutlich: Nein, natürlich nicht! Und das war auch nie der Anspruch. Aber jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, zumindest einen kleinen Teil dazu beizutragen, denn in einem waren sich bei der Schulschlussfeier in der Martinshalle sowohl Religionslehrer Thomas Stirnimann als auch Schulleiter Philipp Huber bei ihren Schlussworten einig: Um die Welt zu retten, muss man kein Superheld mit Umhang sein und keine Heldentaten vollbringen. Es beginnt im Kleinen, mit kleinen Gesten und Handlungen im Alltag. Die Feier fand wie bereits in den letzten Jahren in zwei Teilen statt: Einem schulinternen Block am Vormittag und der offiziellen Abschlussfeier am Nachmittag, bei der neben den Lehrpersonen und den Schülerinnen und Schülern auch die Eltern der Schulabgänger geladen waren.

Am Vormittag standen verschiedene Ehrungen und Verabschiedungen im Zentrum. Zunächst allerdings konnten nach einer musikalischen Einstimmung durch Regula Ineichen und den einleitenden Worten von Thomas Stirnimann die Siebt- und Achtklässler das Logo für das Motto des kommenden Schuljahres bestimmen – „Wir sprechen offen miteinander“. Die meisten Stimmen bekam dabei der Vorschlag von Enja Schärli aus der Klasse AB1a. Geehrt wurden im Anschluss die Vertreterinnen und Vertreter des SchülerInnenrats, die im Verlaufe des Schuljahres unter anderem auf dem Gelände des Pumptracks eine 50m2 grosse Fläche mit einer Pergola und mehreren Sitzbänken versehen sowie einen Spielnachmittag für die gesamte Sekundarschule organisiert hatten. Ebenfalls geehrt wurden die Schülerinnen und Schüler, die beim Leichtathletik-Halbtag vor wenigen Wochen neue Schulhausrekorde aufgestellt hatten. Schulleiter Philipp Huber dankte danach dem Hauswarteteam für die wichtige Arbeit im Hintergrund, ohne die eine Schule nicht funktionieren könnte. Gefragt ist dabei auch immer eine grosse Portion Flexibilität und Geduld. Neben den ganzen Ehrungen gab es aber auch zwei Lehrpersonen zu verabschieden – Stefan Marti und Regula Ineichen verlassen die Sekundarschule Zell in diesem Sommer, und im Vorfeld der Feier hatten sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken gemacht, beispielsweise welches Lied, welches Buch, welches Getränk oder welche Farbe die beiden Lehrpersonen wären, und wieso. Sonja Egli und Rita Jung führten auf unterhaltsame Art und Weise durch die kleine Zeremonie und überreichten den beiden pro Kategorie jeweils eine passende kleine Aufmerksamkeit. Ebenfalls verabschiedet wurden die Klassenlehrpersonen der drei Abschlussklassen, und zwar von ihren jeweiligen Klassen. In diesem Zusammenhang blickten diese mit einem kurzen Video auch auf das Abschlusslager im Speziellen und die drei gemeinsam verbrachten Jahre im Allgemeinen zurück. Den Abschluss des Vormittagsblocks übernahm dann die KI: „Ein Jahr voller Abenteuer“ – ein von einer künstlichen Intelligenz komponierter, getexteter und „performter“ Song bildete den musikalischen Schlusspunkt und liess die wichtigsten Ereignisse des abgelaufenen Jahres noch einmal Revue passieren.

Im Nachmittagsblock drehte sich dann alles um die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen. Nach einer weiteren musikalischen Einstimmung (diesmal wieder menschengemacht) und ein paar Abschiedsworten von Schulleiter Philipp Huber bekamen die Neuntklässler von ihren Klassenlehrpersonen die Abschlusszertifikate überreicht, während ihre weiteren beruflichen Wege auf der Leinwand eingeblendet waren. Dann gab die KSS3-Band zum zweiten Mal den Song „Zombie“ zum Besten – und zum Abschluss lud Philipp Huber die Eltern und die Abschlussklässler zum traditionellen Apéro ein, während für den Rest der Schülerschar endlich die langersehnten und wohlverdienten Sommerferien begannen.

Für den Apéro war dabei einmal mehr der Elternrat verantwortlich – herzlichen Dank dafür!

Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

SchülerInnenrat-Projekt Pergola

Grosser Aufwand des SchülerInnen-Rates für die ganze Schule

Das Schuljahr 2025/26 stand für den SchülerInnen-Rat (SR) ganz im Zeichen der Gestaltung der uns zur Verfügung gestellten Fläche zwischen dem Fussweg entlang der Luthern und dem neuen Pumptrack (50m2). Im vergangenen Schuljahr konnten alle 170 Schülerinnen und Schüler der Sek ihre Wünsche dazu äussern. Was da nicht alles Cooles zusammen kam!

Schlussendlich entschieden wir uns im SR nach vielen Diskussionen zu einer schönen, chilligen Pergola, einigen Sitzbänken und zwei Plattenwegen! – Was wir nicht realisieren konnten: eine Handy-Aufladestation, eine kleine Flickwerkstatt für Roller und Boards, eine grosse Holzschaukel, ein kleiner Kräuter- und Blumengarten, Wasserspender, Solarlichter, ein kleiner Kühlschrank für unsere Getränke, schöne Granit- oder Gneis-Brocken als Sitzgelegenheiten, etc. (alles Vorschläge von Schülerinnen und Schülern).

Und dann ging’s ans Planen, Zeichnen, Organisieren und Abklären! Wir erstellten Skizzen und Pläne, suchten im Internet nach Ideen, verglichen und diskutierten alles. Es brauchte auch verschiedene Kostenzusammenstellungen und eine Eingabe an die Schulverwaltung, um die Kosten sicherzustellen. Da halfen uns natürlich Frau Rosaj, Frau Arnold und Herr Flückiger. 😊 An zwei ganzen Nachmittagen legten wir alle dann erstens alle Betonplatten und zweitens montierten wir die drei Sitzbänke fest im Untergrund. Es war ein Krampf, aber wir hatten trotzdem auch viel Spass. Nachdem dann Herr Flückiger im Winter und im Frühling alle Holzbalken für eine stabile Konstruktion der Pergola in seiner Werkstätte vorbereitete, konnten wir dann nach den Osterferien an einem Nachmittag die Löcher für die Fundation exakt am genau richtigen Ort graben und vorbereiten. Ein weiterer ganzer Nachmittag waren wir dann beschäftigt mit dem «Aufrichten» der Holzkonstruktion. Da halfen uns noch zwei Jungs und ein Mädchen aus der 3.Sek, welche im Sommer eine Berufslehre im Bau beginnen werden. Zum Glück passte alles wunderbar! 😊 So schraubten, bohrten und befestigten wir die vielen, vielen Balken und Bretter – und waren um halb sechs fertig, ziemlich geschafft, aber auch stolz! Nochmals viel Zeit brauchte es dann in der Kurswoche, wo einige von uns mithalfen, die 6,5m Sitzbänke stabil zu montieren, das Schilfschattendach zu befestigen – sowie die bereits herausgestopften ☹ Wandbretter zu flicken… –  Eine schöne, grosse und handbemalte Holzstammtafel, wo alle unsere Unterschriften drauf sind, vervollständigte schlussendlich unser Werk.

Seit kurzer Zeit ist die Pergola nun fast ständig besucht, als willkommener, schattiger Aufenthaltsplatz, wo sich ganz gut chillen lässt! 😊 Auch wir sind häufig dort und können uns hoffentlich möglichst lange an unserem «Werk» erfreuen, das wir mit viel Einsatz, Schweiss und Spass erschaffen haben.

SchülerInnenrat, anfangs Juli 2026

Schulschlussessen Zell

Schulschlussessen der Bildungskommission Zell

Die Hitzewelle, die seit Wochen für Höchsttemperaturen in der Schweiz sorgte, war an diesem Freitagabend Ende Juni noch in vollem Gange, als die Bildungskommission der Schule Zell zum alljährlichen Schulschlussessen ins Restaurant Engel lud. Aufgrund der extremen Bedingungen wurde denn auch der Begrüssungsapéro draussen im schattigen Garten des Restaurants serviert.

Biko-Präsident Rolf Schärli zeigte sich in seiner Begrüssungsansprache erfreut darüber, dass trotz der Hitze so viele Leute erschienen waren. Er bedankte sich für die grosse Arbeit, die von allen an der Schule beteiligten Personen im Verlaufe des Jahres geleistet wurde – und er meinte damit nicht nur die Schulleitungen und die Lehrpersonen, sondern auch die Personen, die eher im Hintergrund arbeiten, etwa die vielen Betreuungspersonen, das Hauswartteam, die Mitglieder der Behörden, den Elternrat und das Elternforum sowie die Schulbusfahrer. Er zeigte sich besonders beeindruckt von der grossen Flexibilität, die das Team in den letzten Monaten an den Tag gelegt habe. Nicht umsonst habe Bildungsdirektor Armin Hartmann bei seinem Besuch im vergangenen Dezember die Schule als „die beste im ganzen Kanton“ bezeichnet.

Auch Schulverwalterin Sandra Erni nahm in ihren Worten Bezug auf den Regierungsrat: Er habe bei seinem Besuch gemeint, er habe noch selten eine Schule erlebt, die von allen Seiten ein so positives Feedback bekommen habe – von den Schülern, den Eltern, den Lehrpersonen und der Schulleitung. Für sie liegt die grosse Stärke der Schule Zell denn auch in ihrer Vielfalt und darin, dass es sich tatsächlich um eine „Schule für alle“ handle. Sämtliche an der Schule beteiligten Personen würden dazu beitragen, dass die Schule ein Ort sei, an dem sich jede und jeder wohlfühlen und an dem Lernen für alle möglich sei.

Nichtsdestotrotz gab es im Anschluss leider auch einige Personen, für die am Ende des Schuljahres ihre Zeit an der Schule Zell endet. Den Anfang machte dabei Fränzi Möhri, die Schulleiterin der Primarschule, die gleich drei Personen aus ihrem Team verliert: Von diesen dreien war Bettina Hodel am längsten an der Schule Zell tätig gewesen. Nachdem sie bereits kurz nach ihrer Ausbildung einen ersten Stint absolviert hatte, war sie zuletzt während zehn Jahren auf der 1. und der 2. Klasse tätig. Fränzi Möhri unterstrich dabei ihre Leidenschaft für die Natur und ihr Anliegen, diese Leidenschaft auch an ihre Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Leonie Blum kann auf vier Jahre an der Primarschule Zell zurückblicken. Sie hat dabei die Kinder der 3. und 4. Klasse unterrichtet – und daneben mit grossem Engagement den Schülerrat geleitet. Sie wird sich nun eine Auszeit gönnen und sich auf Reisen begeben. Vielleicht ist es ja ein gutes Omen, dass sie zum Abschluss ihrer Zeit an der Schule Zell noch als Siegerin des Kahoots, durch das Rolf Schärli auf unterhaltsame Art und Weise geführt hatte, hervorging. Auch für Salome Erni beginnt im nächsten Schuljahr ein neuer Karriereabschnitt. Sie ist an der Primarschule als Hausaufgabenhilfe im Einsatz gewesen, konnte aber mittlerweile ihren Abschluss an der PH in Luzern machen und wird ab nächstem Herbst an einer anderen Schule ihre erste Stelle als Klassenlehrperson antreten.

Auch die Sekundarschule verliert zwei Lehrpersonen, welche die Schule über lange Jahre geprägt und mitgestaltet haben. Es war Biko-Mitglied Sandro Kneubühler, der die „Ehre“ hatte (wie er es selber sagte), stellvertretend für den aus gesundheitlichen Gründen abwesenden Schulleiter Philipp Huber, Regula Ineichen nach insgesamt 29 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Er strich dabei in erster Linie ihre Fähigkeit hervor, die Jugendlichen mitzureissen und das Beste aus ihnen herauszuholen – und exemplarisch nannte er dabei ihr Engagement für das alljährliche Sommertheater. In Abwesenheit wurde zudem ebenfalls Stefan Marti verabschiedet, der die Schule Zell nach 21 Jahren als Klassenlehrperson auf der Sekundarstufe verlässt.

Aber nicht nur Lehrpersonen verlassen die Schule Zell auf Ende des Schuljahres. Nach fünf Jahren endet der Einsatz von Irene Bucher im Elternrat. Verabschiedet wurde sie von Daniela Bucher, die ihrerseits nach insgesamt zehn Jahren die Bildungskommission verlässt und sich in ihren Abschiedsworten für die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des Gremiums bei den verbleibenden Mitgliedern bedankte. Doch erfreulicherweise waren nicht alle Ehrungen Verabschiedungen: Toni Sager sorgt als Schulbusfahrer seit mittlerweile zehn Jahren dafür, dass die Kinder sicher und pünktlich zur Schule (und von dort wieder nach Hause) gebracht werden.

Heimlicher Star des Abends war aber das indonesische Essen (inklusive dem exotischen Dessert-Teller), das uns vom Team des Restaurants Engel in Hüswil serviert wurde. Vielen Dank dafür!

Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

Kurswoche 2026

« of 10 »

Projektchor für das Musiktheater „11x Chaos“

Wenn die Schülerinnen und Schüler des Wahlfachs „Chor und Theater“ in der letzten Schulwoche ihr grosses Sommertheater aufführen, werden sie jeweils von einer Gruppe von Siebt- und Achtklässlern musikalisch unterstützt. Diese Jugendlichen haben zwar bereits im Musikunterricht die Lieder kennengelernt und eingeübt, es ist allerdings erst in dieser Kurswoche, dass sie erstmals zusammen als Chor aufeinandertreffen. Und so standen zu Beginn jeden einzelnen Tages zwei Stunden intensive Gesangsproben auf dem Programm.

Im Anschluss teilte sich die Gruppe jeweils auf: Während etwa die Instrumentalisten an ihren Parts feilten, verrichteten die anderen Kursteilnehmer verschiedene noch notwendige Arbeiten als Vorbereitung auf die Aufführungen oder sie machten Spiele im Freien (sofern es die Hitzewelle zuliess).Am besten hatten es von daher die paar Jugendlichen, die in der Kühle arbeiten konnten und den Requisitenkeller ausmisteten und etliche alten Bühnenutensilien entsorgten. Allerdings geht es in dieser Woche für den Chor jeweils nicht nur darum, die Lieder einzuüben und alle noch notwendigen Vorbereitungen für die Aufführungen zu treffen, sondern auch als Gruppe zusammenzuwachsen und sich besser kennenzulernen.

Aus diesem Grund stand am Dienstagnachmittag ein gemeinsamer Ausflug nach Luzern mit einem Spaziergang über einen Teil der Museggmauer sowie einer Runde Pedalofahren auf dem Vierwaldstättersee auf dem Programm. Zudem verbrachte die Gruppe zwei Mal den Mittag gemeinsam in der Schule und picknickte zusammen. Der letzte Vormittag galt dann dem Aufbau der Chorbühne und der Einrichtung der Halle, so dass zu Beginn der nächsten Woche noch einmal intensiv geprobt werden kann, ehe am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend die drei öffentlichen Aufführungen des Sommertheaters anstehen.

I have a plan, I have a plant

Unsere Kurswoche war heiss und cool. In Luzern besuchten wir den «HelloWelcome-Garten» im Friedental und lernten viele Pflanzen kennen. Auf dem Spaziergang vom Löwendenkmal über die Museggmauer sahen wir, wie Gärten und Grünflächen in der Stadt angelegt werden. Es entstanden spannende Fotos, die wir am Donnerstag zu einer Collage verarbeiteten und am Freitag im Schulhaus ausstellten.Wir trotzten der Hitze mit Gartenarbeiten auf dem Permakulturhof, Bröntenhof. Die Arbeit war anstrengend, aber wir lernten von Frau Stutz einiges. Das Mittagessen bereiteten wir selbst zu, das Brennesselsalz durften wir als Andenken mit nach Hause nehmen.

Am Donnerstag bemalten wir Blumentöpfe und stellten einen Vertikalgarten her. Die Pflanzen durften wir auf dem Balkon von Frau Jung auswählen. Zum Abschluss ging es nach Altbüron, im Wald entstanden verschiedene Werke in «Landart». Zu Fuss wanderten wir zur Burgruine von Melchnau. Die Ausstellung “Kunst am Schlossberg” begingen wir mit der Auflockerung von einem Quiz. Obwohl es heiss war, zeigte die Gruppe vollen Einsatz.

Rita Jung, Lis Aerne, Sara Metz, Sonja Egli

« of 10 »
« of 8 »

Bewegung und Kartonkunst

Die Kurswoche 2026 startete im Kurs „Bewegung und Kartonkunst“ gerade mit zwei sportlichen Aktivitäten: Am Montag wanderten wir bei schönstem Wetter von der Ahorn Alp bis nach Zell. Am Dienstag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Sursee in die Strandbadi und genossen eine wohlverdiente Abkühlung. Was war an beiden Tagen drückend heiss und Wasserflaschen waren dementsprechend schnell leer.

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen der Kartonkunst: Es wurde fleissig geschnitten, geklebt, konstruiert und Heissleim herumhantiert. Dabei entstanden ansehnliche 2D- und 3D-Karton-Kunstwerke.

Christine Ruckstuhl, David Kurt

(Astro-)Fotografie, Goldwaschen

Wie kriegen wir tolle Handybilder hin? Was macht ein Foto spannend, ästhetisch, sodass alle beim Anschauen sagen: „Wau!“? Bereits am Montagmorgen lernten wir die sieben wichtigsten Prinzipien der Fotografie kennen – und hatten nachher Zeit, diese auszuprobieren und mit den Kursleitenden zu besprechen.

Dienstags frästen wir zur Grossen Fontanne im Entlebuch, um Jagd nach goldenen Schätzen zu machen. Und wir fanden Gold! Auch das Plantschen im Bach machte riesigen Spass (wie die Glace). Danach konnten wir uns nochmals um Fotos kümmern – meist am Vormittag, da es am Nachmittag fast zu heiss wurde. Vor allem bei der Sportfotografie gab es einige Knacknüsse. Die ganze Woch lief zudem ein spannender Fotowettbewerb. Ausgerechnet am Donnerstagabend, als wir uns an einem Waldrand zur Teleskopbeobachtungen trafen, wollte die blöden Wolken nicht weggehen. Schade für dieses Highlight! Trotzdem hatten wir es alle lustig bis um 23 Uhr! Am Freitag stellten wir unsere Plakate fertig – und schlussendlich kam die Auflösung des Fotowettbewerbs mit den drei Gewinnenden!

Nevin Bircher, Jani Neuenschwander

« of 14 »

Spielenachmittag Schülerrat

Vom SR organisiert: Spielnachmittag für die ganze Sek

Mit grossem Einsatz halfen alle Klassenvertreter des SchülerInnen-Rats SR mit, diesen grossen Spielnachmittag für 160 Jugendliche und knapp 20 Lehrpersonen auf die Reihe zu bringen. Wir suchten neun verschiedene Spiele, die nicht zu teuer waren und etwa zehn Minuten dauerten. Wir nähten Sandsäcklein, erstellten Übersichten und Materiallisten. Auch bei der Organisation gab es zusätzliche Herausforderungen. Die Einteilung der Gruppen war nicht immer einfach, da einige Personen fehlten und die Gruppen möglichst gleich gross sein sollten und sowohl aus allen verschiedenen Klassen und Stufen bestehen sollten. Schlussendlich organisierten wir auch ein tolles Zvieri mit frischgebackenen Zöpfen, Schokolade, Sirup, Popcorn, etc.

Am Spielnachmittag selbst machten die Jugendlichen voll mit und zeigten viel Teamgeist. Die verschiedenen Spiele sorgten für Spass und eine supergute Stimmung. Insgesamt war der Anlass ein voller Erfolg.

Die folgenden Bilder zeigen einen Einblick in die verschiedenen Spiele:

Lynn Bircher und Norina Straumann, AB3b

Leichtathletik-Halbtag 2026

« of 8 »

Leichtathletik-Halbtag der Sekundarschule Zell: Höher, weiter, schneller – oder auch: Dabei sein ist alles!

Die Tradition will es so: Wenn das Schuljahr langsam auf die Zielgerade einbiegt und der Start der Sommerferien näher rückt, führt die Sekundarschule Zell einen Leichtathletik-Halbtag durch. Auf dem Programm stehen dabei jeweils ein 80m-Lauf, Kugelstossen, Schleuderball, Weit- und Hochsprung und als Abschluss ein Dauerlauf durch das Dorf.

Hatten die Jugendlichen in der Vergangenheit dabei nicht selten mit der knallenden Sonne und der drückenden Hitze zu kämpfen, so war es in diesem Jahr für einmal ungewöhnlich kühl für die Jahreszeit und der Himmel war wolkenverhangen, doch immerhin blieb der befürchtete Regen weitestgehend aus.

Beinahe optimale Bedingungen also, um bis zum Schluss vollen Einsatz leisten zu können – und die meisten der Schülerinnen und Schüler taten das erfreulicherweise auch.

Ob dabei gar der eine oder andere Schulhausrekord geknackt wurde, erfahren wir erst im Rahmen der Schulschlussfeier in knapp drei Wochen…

« of 14 »
« of 8 »
« of 8 »
« of 12 »
« of 14 »
« of 10 »

Die Top 3 der jeweiligen Kategorie:

Mädchen – Jahrgänge 2009/10:

    1. Nathania Biegger: 309 Punkte
    2. Jasmin Graber: 302 Punkte
    3. Vivien Zbinden: 233 Punkte

Mädchen – Jahrgang 2011:

    1. Marina Brand: 373 Punkte
    2. Noée Scherrer: 305 Punkte
    3. Norina Straumann: 292 Punkte

Mädchen – Jahrgang 2012:

    1. Lara Emilia Benkö: 261 Punkte
    2. Amy Eicher: 257 Punkte
    3. Enja Schärli: 250 Punkte

Knaben – Jahrgänge 2009/10:

    1. Joel Tanner: 340 Punkte
    2. Robin Fries: 333 Punkte
    3. Severin Bernet: 318 Punkte

Knaben – Jahrgang 2011:

    1. Silvan Bucher: 284 Punkte
    2. Cedric Schwegler: 278 Punkte
    3. Yanis Loosli: 275 Punkte

Knaben – Jahrgänge 2012/13:

    1. Lorin Glanzmann: 282 Punkte
    2. Janik Neuenschwander: 265 Punkte
    3. Levin Fries: 243 Punkte

 Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

« of 6 »

Projektwoche Primar 2026

Eine Schule voller Klang und Farbe

Anfangs Mai fand an unserer Primarschule die spannende und kreative Projektwoche zum Thema „Klang und Farbe“ statt. Die Kinder vom Kindergarten bis zur Primarschule konnten dabei gemeinsam erleben, entdecken und gestalten.

Jeder Morgen begann mit einem gemeinsamen Einstieg in den Tag. Besonders viel Freude bereitete dabei unser Farbenlied zur Melodie von „Wellerman“, welches wir täglich miteinander gesungen haben. So starteten wir jeweils fröhlich und voller Energie in den Tag. Anschliessend arbeiteten die Kinder in verschiedenen Ateliers rund um das Thema Klang und Farbe. Während der Woche konnten die Schülerinnen und Schüler zwei unterschiedliche Ateliers besuchen. Die Gruppen waren durchmischt, sodass Kinder aus verschiedenen Klassen gemeinsam lernen, gestalten und neue Kontakte knüpfen konnten. In den Ateliers wurde gesungen, musiziert, gemalt, gebastelt und experimentiert. Dabei entstanden viele kreative Werke und spannende Klang- und Farberlebnisse.

Der Abschluss der Projektwoche war ein besonderer Höhepunkt. Die Kindergartenkinder präsentierten einen fröhlichen Tanz, während die Primarschulkinder gemeinsam das Farbenlied sangen. Anschliessend fand eine Ausstellung statt, bei der die Kinder stolz zeigen konnten, was sie während der Woche gestaltet und erlebt hatten. Die Besucherinnen und Besucher erhielten so einen lebendigen Einblick in die vielfältigen Arbeiten und kreativen Prozesse einer gelungenen Projektwoche.

Abschlussarbeiten 2026

Ausstellung der Abschlussarbeiten 2026

Wie werden eigentlich Fischköder hergestellt? Welche Möglichkeiten gibt es, um beispielsweise Autismus sichtbar zu machen? Was muss ich beachten, wenn ich mit Epoxidharz arbeite? Es sind wohl solche und ähnliche Fragen, die sich die Neuntklässler der Sekundarschule Zell vor einigen Monaten gestellt haben, als sie mit der Planung ihrer Abschlussarbeit begonnen haben.

Diese Abschlussarbeit bildet jeweils den Kern des Fachs Projektunterricht und nimmt im Grunde das gesamte zweite Semester der neunten Klasse in Anspruch. Nachdem sie in der ersten Hälfte des Schuljahres die Grundlagen vermittelt bekommen und gelernt haben, wie sie ein Projekt aufziehen – von der Ideenfindung über die Planung und Organisation der Materialien und allfälligen Werkzeuge bis hin zur Realisierung – setzen sie das Gelernte eben in der zweiten Jahreshälfte selbständig in Form eines selbstgewählten Projekts um. Dazu gehört auch, am Schluss das Produkt und den Arbeitsprozess zu reflektieren und daraus Rückschlüsse für zukünftige Projekte zu ziehen.

Den Schlusspunkt bildet dann jeweils die Ausstellung, bei der die Jugendlichen voll berechtigtem Stolz die Resultate ihrer monatelangen Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren können. Und auch in diesem Jahr war das Interesse der Bevölkerung an diesem Donnerstagabend Mitte Mai überwältigend: In der Martinshalle tummelten sich unter anderem Eltern, Geschwister, Verwandte, Mitschüler von anderen Klassen, ehemalige Schülerinnen und Schüler der Sek Zell und sogar der eine oder andere zukünftige Lehrmeister.

Und damit niemand die Ausstellung hungrig oder durstig besuchen musste, hatte der Elternrat ein kleines Café mit reichhaltiger Auswahl eingerichtet. Herzlichen Dank dafür!

Folgende Schülerinnen und Schüler konnten in diesem Jahr ihre Arbeiten präsentieren:

  • Efeson Andeberhan: Fussball-Zielwand
  • Chantal Baltisberger: Fondue-Stehbar
  • Sandro Bernet: Köder herstellen
  • Severin Bernet: Motocross Hubständer
  • Nathania Biegger: Holzregal
  • Soley Bieri: My Very First ABC-Book
  • Lynn Bircher: Naturkosmetik
  • Levin Birrer: Leimbützer Waldbett
  • Janis Blum: Rezept-Bewertungs-Buch
  • Leny Bölsterli: Gartenbank mit Hochbeet
  • Vanessa Broch: Bastelbuch vier Jahreszeiten
  • Michelle Brunner: The Memory Of Shiro
  • Yaël Bürli: Epoxidharz Tisch
  • Luca De Gooijer: Wie kann man unsichtbare Behinderungen – Autismus – sichtbar machen
  • Zehra Dervishoska: Hello Kitty – Handmade with Love
  • Benjamin Egli: Mein Eck-Schreibtisch
  • Elena Filliger: Backbuch
  • Levin Frenzen: VW Bus-Lounge
  • Robin Fries: Z50 Motor Neuaufbau und X30 Restauration
  • Jasmin Graber: Holzbild
  • Shirin Grichting: Bergsturz Blatten VS
  • Blerta Halimi: Gehäkeltes Aquarium
  • Celina Hugelshofer: Der Neuanfang
  • Lina Kaufmann: Meine Torte mit Aussicht
  • Viktoriia Kochmarovska: Kochbuch Ukraine
  • Leonie Krebs: Mein eigenes Kleid
  • Selina Müller: Zimmerneugestaltung
  • Jonas Neuenschwander: Paletten-Werkbank
  • Lia Roos: Hochbeet
  • Heorhii Rusitashvili: Dokumentation über Phobien
  • Sashvithan Saththiyathasan: Miniaturstadion Santiago Bernabéu
  • Cedric Schwegler: Kälberbox
  • Viktor Stoilov: Erfindung einer Automarke
  • Norina Straumann: Töpfern auf der Drehscheibe
  • Levin Strebel: Siloballenfolienrollen-Halterung
  • Ella Studer: Mein Glitzerbild
  • Nico Suppiger: Mini-Reiseführer
  • Joel Tanner: Puch Maxi S
  • Saja Taza: Selbstgemachte Kissen mit Stickerei
  • Jasmin Wüthrich: Aus ein paar Maschen eine persönliche Decke
  • Perparim Zenku: Famous monuments of Ancona
  • Carina Zihlmann: Garten-Sitzecke
  • Luca Zimmermann: Kinderbuch
Andeberhan Efeson AB3a - Fussball-Zielwand
« of 43 »

Projektwoche Primar 2026

Plakatgestaltung: Einladung zur Ausstellung

Im Mai wird die Primarschule ihre Projektwoche durchführen. Alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Primarklasse arbeiten, testen, malen, vertonen oder bewegen sich in zwei unterschiedlichen Ateliers zum Thema des Jahresmottos “Klang und Farbe – Wir gestalten unsere Welt”.

Gerne laden wir Sie zur Präsentation unserer Arbeiten, Produkte und Ergebnisse ein:

Freitag, 8. Mai 2026 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Primarschulhaus.

Herzlich willkommen!

Die 6. Klasse hat im Bildnerischen Gestalten entweder am PC mit dem Programm Canva oder analog mit Pinsel, Farbe und Stiften “gluschtige” Plakate gestaltet. Sie finden das Gewinnersujet in dieser Ausgabe des Zellerblättli.

Text: Therese Fankhauser

Bild: Leonora Kaufmann

Nach oben