Über Schulleitung
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Die Sek Zell im Schnee
Wintersporttag der Sekundarschule Zell
Im zweiten Anlauf klappte es dann doch noch: Den ersten Termin zur Durchführung des Wintersporttags der Sekundarschule Zell hatte man noch ungenutzt verstreichen lassen – zu gross war das Risiko, dass aufgrund der Föhnlage die Bahnen im Hasliberg nicht fahren würden.
Sieben Tage später, in der ersten Februarwoche, präsentierte sich die Wetterlage zwar in nahezu identischer Form, trotzdem entschloss sich das Team diesmal, die Sache durchzuziehen, allerdings wichen die Ski- und Snowboardfahrer sowie die Schlittler auf den wettersichereren Sörenberg aus – und wurden prompt mit nahezu optimalen Bedingungen belohnt.
Während sich die meisten Jugendlichen in Kleingruppen frei auf den Pisten tummeln konnten, gab es in diesem Jahr erstmals auch das Angebot eines Snowboard-Anfängerkurses, bei dem interessierte Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Betreuung erste Versuche auf dem Brett unternehmen konnten.
Für diejenigen Jugendlichen, die sich für die Winterwanderung und das anschliessende Eislaufen in Huttwil angemeldet hatten, änderte sich trotz der Terminverschiebung nichts. Die Sonne liess sich während des knapp dreistündigen Marschs zwar nur kurz mal blicken, aber immerhin blieb es von oben her trocken und die Temperaturen hielten sich im erträglichen Bereich. Nach einer kurzen Aufwärm- und Verpflegungsphase wurde das freie Eis in der Eishalle in Schwarzenbach rege genutzt, ehe die Schülerinnen und Schüler nach einem kurzen Fussmarsch zum Bahnhof mit dem Zug zurück nach Zell gebracht wurden.
Hoher Besuch an der Schule Zell
Kurz vor neun Uhr am Donnerstagmorgen, 11. Dezember 2025, herrschte auf der Schultreppe der Primarschule Zell gespannte Vorfreude. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich versammelt, wärmten ihre Stimmen auf und warteten auf einen besonderen Gast. Punkt 9.00 Uhr traf Bildungsdirektor Regierungsrat Dr. Armin Hartmann ein und wurde von den Kindern schwungvoll mit dem «Zeller-Lied» begrüsst. Darin erfährt man so manches Wissenswerte über die Gemeinde Zell. Auf die augenzwinkernde Frage des Bildungsdirektors, welche Schule denn die beste sei, kam die Antwort prompt und einstimmig: «Zell!»
Im Anschluss erhielt Dr. Hartmann Einblicke in den Unterrichtsalltag. In der 5. Klasse stand Französisch auf dem Stundenplan. Deutlich wurde, dass der Fremdsprachenunterricht teilweise spielerisch gestaltet wird, etwa durch Lieder, ohne dabei das systematische Lernen des Wortschatzes zu vernachlässigen.
In der 2. Klasse ging es naturwissenschaftlich zu. Ein Experiment mit Wasser, Kerze und Glas sorgte für staunende Gesichter: Wie lässt sich ein Plastikstern aus dem Wasser holen, ohne nasse Finger zu bekommen? Die Kinder erklärten souverän, wie durch das Abbrennen der Kerze ein Unterdruck entsteht, der das Wasser ins Glas zieht. Keine Zauberei, sondern einfache Physik – verständlich erklärt.
In der Pause nutzte der Bildungsdirektor die Gelegenheit zum Austausch im Lehrerzimmer. Dabei wurden sowohl positive Erfahrungen als auch aktuelle Herausforderungen angesprochen. Themen waren unter anderem der Wunsch nach nur einer zusätzlichen Fremdsprache, die Verteilung von Ressourcen in Deutsch und Mathematik, die Anpassung der Standardkosten sowie der akute Platzmangel. Dass die Primarschule Zell künftig zusätzliche Schulräume benötigt, war im gut gefüllten Lehrerzimmer nicht zu übersehen. Zudem wurden die Schulinsel und die «Zellerwelle» mit ihren Waldlektionen vorgestellt. Der Dank an den Kanton für die dafür gesprochenen Ressourcen durfte dabei nicht fehlen.
Anschliessend machte sich die Delegation zu Fuss auf den Weg ins Sekundarschulhaus. Dort empfing der Schülerrat den Bildungsdirektor und präsentierte stolz den Pausenkiosk sowie zahlreiche Projekte im Aussenbereich, die von den Lernenden selbst realisiert wurden – von Sitzgelegenheiten über eine geplante Pergola bis hin zum Jugendraum. Besonders beeindruckte die Pumptrack-Anlage, an deren Entstehung die Schülerinnen und Schüler aktiv mithelfen durften.
Nach kurzen Klassenbesuchen, die das gute Miteinander der Lernenden aus fünf Gemeinden zeigten, endete der Besuch im Lehrerzimmer der Sekundarschule. Dort stellte Nadine Arnold das Pilotprojekt «Lerncoaching» vor, das den Jugendlichen Methoden für effizientes Lernen vermittelt.
Der Besuch von Dr. Armin Hartmann wurde als grosse Wertschätzung erlebt. Er zeigte sowohl pädagogisches als auch organisatorisches Interesse und führte einen offenen, konstruktiven Austausch. Ein hoher Besuch, der in Zell in bester Erinnerung bleiben wird.
Merry Christmas Market 2025
Einladung zum Merry Christmas Market
Samstag, 13. Dezember 2025
Wir freuen uns sehr, Sie zu unserem diesjährigen Merry Christmas Market am 13. Dezember 2025 einzuladen. An diesem stimmungsvollen Anlass können Spiele, Spielwaren, Bücher, Sportartikel und vieles mehr verkauft, gekauft oder getauscht werden.
Neben dem Markt erwartet Sie ein gemütliches Bistro mit warmen Getränken und feinem Kuchen. Für musikalische Stimmung sorgt Live-Musik, und für die jüngeren Besucherinnen und Besucher gibt es eine gemütliche Leseecke. Zudem stehen Tische bereit, an denen gemeinsam gespielt werden kann.
Wer einen eigenen Verkaufstisch nutzen möchte, kann diesen kostenlos reservieren (philipp.huber@schule-zell-lu.ch)
Wir freuen uns auf ein fröhliches, gemütliches Zusammensein!
Herzliche Grüsse
Philipp Huber
Sushi Workshop am Mittwochnachmittag
Konnichiwa! (こんにちは)
Am Mittwochnachmittag, 19. November, fand ein freiwilliger Sushi-Workshop statt. Neun Schüler:innen nutzten die Gelegenheit, verschiedene Zutaten wie Peperoni, Karotten, Avocado, Thon und Gurken zu verarbeiten und daraus ihre eigenen Sushirollen herzustellen.
Mit viel Freude wurden unterschiedliche Kombinationen gerollt und natürlich auch gekostet. Es entstanden abwechslungsreiche und farbenfrohe Kreationen, die zeigten, wie vielseitig Sushi sein kann. Der Nachmittag war geprägt von guter Stimmung und vielen gelungenen Ergebnissen.
Leitung, Text und Fotos: Nathalie Giger und Janalyn Portmann
Berufswahl in Zell
Lehrstellenparcours 2025
Mittlerweile ist der Lehrstellenparcours, der in diesem Herbst bereits zum siebten Mal durchgeführt wurde, längst zu einem festen Bestandteil des Berufswahlprozesses der Jugendlichen aus der Region geworden. Einen Tag lang öffnen Betriebe im Luzerner Hinterland und im näheren Umfeld ihre Türen, um den Siebt- und Achtklässlern aus Zell, Gettnau und Luthern einen kurzen, kompakten Einblick in ihre Arbeit und ihr Unternehmen zu gewähren. Bei den rund einstündigen Besuchen können die Jugendlichen in der Regel den Mitarbeitern über die Schultern schauen und bekommen aus erster Hand Informationen zum Beruf und zur Ausbildung. Nicht selten dürfen sie sogar selbst tätig werden und eine kleine Arbeit ausführen – etwa einen Motorradreifen wechseln, ein Bäumchen pflanzen oder einer Katze den Herzschlag abhören und einen Plüschhund „impfen“.
Durchgeführt wurde der Lehrstellenparcours in diesem Jahr am 24. Oktober. Vorausgegangen war dem Tag allerdings eine monatelange intensive Planung, an deren Ende eine Liste von sage und schreibe 91 Betrieben standen, die insgesamt 77 Berufe anboten. Die Bandbreite reichte dabei von Handwerklichem wie etwa Schreiner/in oder Elektroinstallateur/in über Berufe wie Informatiker/in oder Zeichner/in bis hin zu Sozialem wie FaGe (Fachmann/frau Gesundheit) oder anderen medizinischen Praxisberufen, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.
Aus dieser Liste wählten die Jugendlichen deren fünf aus, von denen sie schlussendlich vier besuchen konnten. Dazu kam noch für alle das sogenannte Atelier, bei dem jeweils ein Lehrmeister und ein Lehrling den Jugendlichen Rede und Antwort standen. Der Fokus lag dabei vor allem auf dem Bewerbungsprozess sowie dem Umstieg von der Schule in die Lehre.
So hatte an diesem Tag jeder einzelne Schüler und jede einzelne Schülerin ihren ganz individuellen Stundenplan, und für einmal waren sie nur in Ausnahmefällen mit Leuten aus ihren eigentlichen Klassen unterwegs.
Neben vereinzelten Unregelmässigkeiten, für die man aber jeweils schnell eine Lösung finden konnte, waren es vor allem die äusseren Bedingungen, welche die Durchführung erschwerten. Wechselhaftes, oft regnerisches und zeitweise sogar stürmisches Wetter begleitete die Jugendlichen durch den Tag und führte sogar dazu, dass einzelne Betriebe ihr Besuchsprogramm nicht wie ursprünglich geplant durchziehen konnten.
Dass der diesjährige Lehrstellenparcours am Ende aber trotzdem ein voller Erfolg wurde, ist dem aussergewöhnlichen Engagement sämtlicher involvierter Personen zuzuschreiben: Dem grossen Interesse und dem guten Mitmachen der Jugendlichen, der Bereitschaft und dem Einsatz der beteiligten Firmen und Berufsleuten und natürlich den zahlreichen Begleitpersonen, die sich an diesem Tag Zeit genommen hatten, um die Schülerinnen und Schüler zu begleiten, und ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Die grösste Arbeit leistet aber zweifelsfrei das Organisationsteam, bestehend aus Norbert Suppiger, Sara Metz und Mathias Büchler.
Text und Bilder:
Michael Bieri und Peter Flückiger
Herbstveranstaltung: OL ab Babeliplatz
Herbst-OL der Sekundarschule Zell
Nachdem am Vortag die Sonne noch spätsommerlich vom Himmel gebrannt hatte, war es an diesem Dienstagmorgen Mitte September bereits herbstlich kühl, als sich die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zell – zeitlich gestaffelt nach Stufen – zu Fuss auf den Weg zum Babeliplatz bei Melchnau machten. Zumindest die meisten, denn eine kleine Gruppe Neuntklässler hatte sich dafür entschieden, den Weg per Bike zu bewältigen.
Vom Babeliplatz aus wurden die Jugendlichen im 3-Minuten-Takt zu zweit oder zu dritt losgeschickt, „bewaffnet“ mit einer Karte und einem Postenblatt, auf dem sie die gefundenen Posten abzustempeln hatten. Der Kurs war dabei aufgesplittet in drei Schleifen, die jeweils alle wieder zum Ausgangspunkt zurückführten, so dass immer drei Gruppen parallel starten konnten.
Trotz (oder gerade wegen?) der frischen Temperaturen legten die Jugendlichen viel Einsatzfreude an den Tag und waren spürbar erpicht darauf, eine gute Gesamtzeit zu erzielen.
Nach dem Mittagessen nahmen die einzelnen Jahrgangsstufen erneut den Rückweg unter die Füsse – wenn auch diesmal nur bis Grossdietwil, von wo aus uns der Bus nach Hause brachte.
Der OL findet jeweils im 3-Jahres-Turnus statt, im Wechsel mit der Herbstwanderung (die uns vor einem Jahr auf die Hohwacht geführt hat) und dem Motto-Tag, so dass jeder Schüler und jede Schülerin im Verlauf ihrer jeweiligen Sekundarschulzeit alle Herbst-Veranstaltungen zumindest einmal miterlebt hat.
Text und Bilder: Michael Bieri und Peter Flückiger
Acryl-Workshop II
Kreatives Arbeiten am Mittwochnachmittag
Am Mittwochnachmittag, 3. September, fand zum zweiten Mal ein freiwilliger Acryl-Workshop statt. Die Schülerinnen und Schüler stürzten sich erneut mit viel Begeisterung in ihre Arbeit. Es wurden Leinwände, Kleidungsstücke, Figuren und Alltagsgegenstände bemalt und kreativ gestaltet. Auch bei der zweiten Durchführung war spürbar: Die Teilnehmenden arbeiteten mit voller Konzentration und Freude, tauschten Ideen aus und unterstützten sich gegenseitig. Mit Pinsel, Stift, Farbe und Fantasie entstanden ganz persönliche Kunstwerke, die in ihrer Vielfalt beeindrucken.
Text und Bilder: Philipp Huber
Erster Schultag
Schuljahreseröffnung: Die Sek Zell macht sich auf, um mal eben kurz die Welt zu retten
Im Grunde ist der Start in ein neues Schuljahr ja durchaus ein bisschen vergleichbar mit einer Bergtour, wie Religionslehrer Thomas Stirnimann während der Eröffnungsfeier der Sekundarschule Zell am Montagmorgen herausstrich. Noch bevor man überhaupt das Haus verlässt, muss man sich darüber im Klaren sein, was das Ziel ist, wie man überhaupt dort hin kommt, und was man in seinen Rucksack packen muss, damit man alles hat, was nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen.
Und während für die Bergwanderung in der Regel die Eltern diese Entscheidungen treffen, so sind es in der Schule die Schulleitung und die Lehrpersonen, die die Eckpunkte setzen, doch braucht es sowohl bei der Bergwanderung mit der Familie als auch in der Schule das Engagement der Jugendlichen.
Im neuen Schuljahr wird uns das Motto «Mal kurz die Welt retten» durch den Schulalltag begleiten. Natürlich können wir die Welt nicht einfach so retten, und vor allem nicht alleine, aber wir können immerhin schon mal versuchen, die Welt um uns herum stückweise zu einem besseren Platz zu machen. Und vieles, was es dazu braucht, lernen die Jugendlichen auch in der Schule: etwa gegenseitiger Respekt, Teamfähigkeit, Umgang mit Kritik und nicht zuletzt, Verantwortung zu übernehmen.
Manchmal brauchen wir dabei natürlich auch Hilfe, oder ein Hilfsmittel – symbolisch brachte Thomas Stirnimann die beiden Rettungsringe ins Spiel, auf die das Motto geschrieben wurden, und auf die im Anschluss sämtliche Schülerinnen und Schüler ihre Unterschrift setzten.
Auf der Rückseite dieser Rettungsringe steht das Wort «Ausrede». Wieso?
Weil es wichtig sei, so Thomas Stirnimann, dass man das Motto nicht als Ausrede verwende. Quasi als Vorwand, um sich nicht mit anderen Menschen auseinandersetzen zu müssen, wie es der deutsche Sänger Tim Bendzko, von dessen gleichnamigen Lied das Motto entliehen ist, auf humorvolle Art und Weise beschreibt: Ich kann mich jetzt nicht mit dir treffen, denn ich habe etwas Wichtigeres zu tun. Ich muss mal eben kurz die Welt retten!
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Musiklehrerinnengespann Regula Ineichen und Janalyn Portmann. Und die beiden boten unter anderem – wie könnte es anders sein – auch eben dieses «Nur noch kurz die Welt retten» von Tim Bendzko dar.
Nach der Einstimmungsfeier in der Kirche versammelten sich die Siebtklässler vor dem Schulhaus, wo ihnen sämtlich Lehrpersonen sowie das weitere Personal der Schule vorgestellt wurde, ehe sie sich (wie die Acht- und die Neuntklässler) mit ihren jeweiligen Klassenlehrerinnen in die Klassenzimmer zurückzogen, wo sie sich erstmals als Klasse zusammenfanden, sich gegenseitig kennenzulernen begannen und nicht zuletzt mit einer Menge Informationen gefüttert wurden, ehe am Nachmittag bereits Unterricht nach Stundenplan war – und damit die Sommerferien (und die Primarschulzeit) endgültig ad acta gelegt wurde…
Text und Bilder:
Michael Bieri und Peter Flückiger
Letzter Schultag 2025
Abschlussfeier der Sekundarschule Zell (4. Juli 2025)
Die Bühne der Martinshalle war feierlich hergerichtet, die Traktoren der Jugendlichen blitzblank geputzt und geschmückt, und die Schülerinnen und Schüler selbst hatten sich in ihre schickste Kleidung geworfen: Für knapp 60 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Zell, Fischbach, Grossdietwil, Altbüron und Ufhusen war dieser 4. Juli 2025 der letzte Tag ihrer offiziellen Schulzeit – und damit gleichzeitig der Schlusspunkt eines langen und prägenden Lebensabschnittes.
Wie in den letzten Jahren üblich fand die offizielle Abschlussfeier in zwei Teilen statt: Am Vormittag der schulinterne Teil und am Nachmittag die öffentliche Feier, zu der die Eltern und die Angehörigen der Abschlussklässler geladen waren.
Der Vormittag stand im Zeichen der Ehrungen und Verabschiedungen. Nach einer musikalischen Eröffnung und ein paar einleitenden Gedanken von Religionslehrer Thomas Stirnimann ging es zunächst zur Wahl des Logos für das nächstjährige Motto „Kurz die Welt retten“. Aus den eingegangenen Vorschlägen hatte eine Lehrpersonen-Jury bereits zuvor vier Favoriten ausgewählt, aus denen nun wiederum die Siebt- und die Achtklässler das Siegerbild zu küren hatten – und die Wahl fiel (mit sattem Vorsprung) auf den Vorschlag von Marina Brand aus der Klasse AB1a.
Geehrt wurden auch die Mitglieder des SchülerInnenrats mit einem Diplom, und Schulleiter Philipp Huber dankte dem Hauswarteteam für die unermüdliche Arbeit im Hintergrund und die Geduld, die sie dabei jeweils an den Tag legen.
Nicht unbedingt für die Augen der Eltern bestimmt – und deswegen eben im Vormittagsblock untergebracht, waren die Rückblickvideos auf die beiden Klassenlager der Abschlussklassen C3 beziehungsweise AB3a/b (die gemeinsam im Lager waren). Im Anschluss verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von ihren jeweiligen Klassenlehrpersonen Martina Luternauer, Alexandra Stutz und Peter Flückiger, bedankten sich für die drei Jahre und überreichten ihnen ein paar Geschenke als Erinnerung.
Damit hatte es sich aber noch nicht mit Verabschiedungen. Auch die beiden Lehrpersonen Kurt Roth und Christian Renner sowie die Schulsekretärin Irma Wermelinger wurden verabschiedet. Während Kurt Roth weiterzieht und eine neue Ausbildung begonnen hat, kann Christian Renner seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Er war seit dem Jahr 1992 an der Schule Zell in erster Linie als Sportlehrer tätig – und damit auch für die Organisation von zahlreichen Winter- und Sommersporttagen zuständig.
Irma Wermelinger kann zwar auf eine nicht ganz so lange Zeit an der Schule Zell zurückblicken, aber mit ihren 24 Dienstjahren kratzt sie immerhin knapp an der Viertel-Jahrhundertgrenze. Als Schulsekretärin war sie quasi das Getriebe der Schule und arbeitete dabei eng mit den jeweiligen Schulleitern zusammen, und mit Philipp Huber und seinem Vorgänger Jürg Huber richteten zwei von ihnen via kurzer Videobotschaft ein paar Abschiedsworte an sie.
Einen letzten offiziellen Einsatz hatte Christian Renner aber noch, als er gemeinsam mit Sportlehrerkollegin Christine Ruckstuhl die drei Diplome für die Schulhausrekorde, die beim Leichtathletik-Halbtag vor wenigen Wochen erzielt worden waren, überreichte.
Philipp Huber blickte anschliessend auf sein erstes Jahr im Amt als Schulleiter zurück und konnte dabei eine ganze Zeile von Ereignissen erwähnen – von der Schuleröffnungsfeier in der Kirche über die Herbstwanderung auf die Hohwacht, den Wintersporttag, das Wintersportlager bis hin zur Kurswoche, den Klassenlagern und schliesslich den Theateraufführungen in der letzten Schulwoche. Er betonte dabei das gute Klima, das an unserer Schule herrsche – ein Klima des gegenseitigen Respekts, der Rücksichtnahme und der Hilfsbereitschaft.
Und zum Schluss schickte er die Schülerschar in die Mittagspause mit dem augenzwinkernden Auftrag (und unter den Klängen des gleichnamigen Liedes von Tim Bendzko), die Welt zu retten, aber eben nur kurz, …
… denn am Nachmittag fand der zweite Teil der Abschlussfeier statt, und diesmal war die Martinshalle deutlich voller. Nebst den Schülerinnen und Schülern waren für den offiziellen Block nämlich auch die Eltern und Angehörigen der Abschlussklässler eingeladen, und diese erschienen zahlreich.
Nach einer erneuten musikalischen Eröffnung folgte das Highlight des Tages: Die Neuntklässler wurden klassenweise auf die Bühne geholt, wo ihnen einzeln ein Diplom für ihre geleistete Arbeit überreicht wurde.
Schulleiter Philipp Huber erklärte in seinen abschliessenden Worten, dass es dabei noch nicht mal unbedingt darum gehe, wie viele Seiten man beispielsweise im letzten Aufsatz geschrieben habe, sondern das Entscheidende seien die Fähigkeiten, welche die Schülerinnen und Schüler im Verlaufe dieser drei Jahre erworben haben – oftmals unbewusst. Etwa die Fähigkeit, Probleme zu lösen, selbst wenn man sie nicht selber verursacht habe (und wenn doch, dann erst recht), oder die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Darauf komme es im Berufsleben in erster Linie an.
Er bedankte sich bei den Jugendlichen, aber auch bei den Eltern für die Zusammenarbeit.
Für die musikalischen Farbtupfer während der Feier waren verschiedenen Schülergruppen verantwortlich: Eröffnet wurden die beiden Blöcke jeweils durch einen Beitrag des Bläserquartetts, bestehend aus Schülerinnen und Schülern aus allen drei Stufen. Die Klasse AB3b bot danach „This is the Life“ von Amy MacDonald als Karaoke-Version dar, während sich die Parallelklasse in einen Männer- und einen Frauenchor aufteilte, jeweils unter der Leitung von Regula Ineichen. Die Herren sangen den Klassiker „Country Roads“, die Damen den Koning Song – und Melanie Wittwer und Linda Shala aus der Klasse C3 performten (begleitet von Nadine Arnold) den Song „Riptide“ im Duett.
Und dann war sie auf einmal vorbei, die offizielle Schulzeit für die eingangs erwähnten rund 60 Jugendlichen! Bei einem gemeinsamen (und sehr reichhaltigen) Apéro, das der Elternrat organisiert hatte, konnten sich Erziehungsberechtigte, Jugendliche und Lehrpersonen noch einmal austauschen. Es wurde angestossen, Hände wurden geschüttelt und man liess die eine oder andere Anekdoten aus den drei Jahren an der Sekundarschule Zell noch einmal Revue passieren, ehe man sich endgültig verabschiedete und für die Jugendlichen (nach ein paar Wochen Sommerferien) ein neuer Lebensabschnitt ansteht…
Text und Bilder:
Michael Bieri und Peter Flückiger






