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Leichtathletik-Halbtag 2026

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Leichtathletik-Halbtag der Sekundarschule Zell: Höher, weiter, schneller – oder auch: Dabei sein ist alles!

Die Tradition will es so: Wenn das Schuljahr langsam auf die Zielgerade einbiegt und der Start der Sommerferien näher rückt, führt die Sekundarschule Zell einen Leichtathletik-Halbtag durch. Auf dem Programm stehen dabei jeweils ein 80m-Lauf, Kugelstossen, Schleuderball, Weit- und Hochsprung und als Abschluss ein Dauerlauf durch das Dorf.

Hatten die Jugendlichen in der Vergangenheit dabei nicht selten mit der knallenden Sonne und der drückenden Hitze zu kämpfen, so war es in diesem Jahr für einmal ungewöhnlich kühl für die Jahreszeit und der Himmel war wolkenverhangen, doch immerhin blieb der befürchtete Regen weitestgehend aus.

Beinahe optimale Bedingungen also, um bis zum Schluss vollen Einsatz leisten zu können – und die meisten der Schülerinnen und Schüler taten das erfreulicherweise auch.

Ob dabei gar der eine oder andere Schulhausrekord geknackt wurde, erfahren wir erst im Rahmen der Schulschlussfeier in knapp drei Wochen…

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Die Top 3 der jeweiligen Kategorie:

Mädchen – Jahrgänge 2009/10:

    1. Nathania Biegger: 309 Punkte
    2. Jasmin Graber: 302 Punkte
    3. Vivien Zbinden: 233 Punkte

Mädchen – Jahrgang 2011:

    1. Marina Brand: 373 Punkte
    2. Noée Scherrer: 305 Punkte
    3. Norina Straumann: 292 Punkte

Mädchen – Jahrgang 2012:

    1. Lara Emilia Benkö: 261 Punkte
    2. Amy Eicher: 257 Punkte
    3. Enja Schärli: 250 Punkte

Knaben – Jahrgänge 2009/10:

    1. Joel Tanner: 340 Punkte
    2. Robin Fries: 333 Punkte
    3. Severin Bernet: 318 Punkte

Knaben – Jahrgang 2011:

    1. Silvan Bucher: 284 Punkte
    2. Cedric Schwegler: 278 Punkte
    3. Yanis Loosli: 275 Punkte

Knaben – Jahrgänge 2012/13:

    1. Lorin Glanzmann: 282 Punkte
    2. Janik Neuenschwander: 265 Punkte
    3. Levin Fries: 243 Punkte

 Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

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Projektwoche Primar 2026

Eine Schule voller Klang und Farbe

Anfangs Mai fand an unserer Primarschule die spannende und kreative Projektwoche zum Thema „Klang und Farbe“ statt. Die Kinder vom Kindergarten bis zur Primarschule konnten dabei gemeinsam erleben, entdecken und gestalten.

Jeder Morgen begann mit einem gemeinsamen Einstieg in den Tag. Besonders viel Freude bereitete dabei unser Farbenlied zur Melodie von „Wellerman“, welches wir täglich miteinander gesungen haben. So starteten wir jeweils fröhlich und voller Energie in den Tag. Anschliessend arbeiteten die Kinder in verschiedenen Ateliers rund um das Thema Klang und Farbe. Während der Woche konnten die Schülerinnen und Schüler zwei unterschiedliche Ateliers besuchen. Die Gruppen waren durchmischt, sodass Kinder aus verschiedenen Klassen gemeinsam lernen, gestalten und neue Kontakte knüpfen konnten. In den Ateliers wurde gesungen, musiziert, gemalt, gebastelt und experimentiert. Dabei entstanden viele kreative Werke und spannende Klang- und Farberlebnisse.

Der Abschluss der Projektwoche war ein besonderer Höhepunkt. Die Kindergartenkinder präsentierten einen fröhlichen Tanz, während die Primarschulkinder gemeinsam das Farbenlied sangen. Anschliessend fand eine Ausstellung statt, bei der die Kinder stolz zeigen konnten, was sie während der Woche gestaltet und erlebt hatten. Die Besucherinnen und Besucher erhielten so einen lebendigen Einblick in die vielfältigen Arbeiten und kreativen Prozesse einer gelungenen Projektwoche.

Abschlussarbeiten 2026

Ausstellung der Abschlussarbeiten 2026

Wie werden eigentlich Fischköder hergestellt? Welche Möglichkeiten gibt es, um beispielsweise Autismus sichtbar zu machen? Was muss ich beachten, wenn ich mit Epoxidharz arbeite? Es sind wohl solche und ähnliche Fragen, die sich die Neuntklässler der Sekundarschule Zell vor einigen Monaten gestellt haben, als sie mit der Planung ihrer Abschlussarbeit begonnen haben.

Diese Abschlussarbeit bildet jeweils den Kern des Fachs Projektunterricht und nimmt im Grunde das gesamte zweite Semester der neunten Klasse in Anspruch. Nachdem sie in der ersten Hälfte des Schuljahres die Grundlagen vermittelt bekommen und gelernt haben, wie sie ein Projekt aufziehen – von der Ideenfindung über die Planung und Organisation der Materialien und allfälligen Werkzeuge bis hin zur Realisierung – setzen sie das Gelernte eben in der zweiten Jahreshälfte selbständig in Form eines selbstgewählten Projekts um. Dazu gehört auch, am Schluss das Produkt und den Arbeitsprozess zu reflektieren und daraus Rückschlüsse für zukünftige Projekte zu ziehen.

Den Schlusspunkt bildet dann jeweils die Ausstellung, bei der die Jugendlichen voll berechtigtem Stolz die Resultate ihrer monatelangen Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren können. Und auch in diesem Jahr war das Interesse der Bevölkerung an diesem Donnerstagabend Mitte Mai überwältigend: In der Martinshalle tummelten sich unter anderem Eltern, Geschwister, Verwandte, Mitschüler von anderen Klassen, ehemalige Schülerinnen und Schüler der Sek Zell und sogar der eine oder andere zukünftige Lehrmeister.

Und damit niemand die Ausstellung hungrig oder durstig besuchen musste, hatte der Elternrat ein kleines Café mit reichhaltiger Auswahl eingerichtet. Herzlichen Dank dafür!

Folgende Schülerinnen und Schüler konnten in diesem Jahr ihre Arbeiten präsentieren:

  • Efeson Andeberhan: Fussball-Zielwand
  • Chantal Baltisberger: Fondue-Stehbar
  • Sandro Bernet: Köder herstellen
  • Severin Bernet: Motocross Hubständer
  • Nathania Biegger: Holzregal
  • Soley Bieri: My Very First ABC-Book
  • Lynn Bircher: Naturkosmetik
  • Levin Birrer: Leimbützer Waldbett
  • Janis Blum: Rezept-Bewertungs-Buch
  • Leny Bölsterli: Gartenbank mit Hochbeet
  • Vanessa Broch: Bastelbuch vier Jahreszeiten
  • Michelle Brunner: The Memory Of Shiro
  • Yaël Bürli: Epoxidharz Tisch
  • Luca De Gooijer: Wie kann man unsichtbare Behinderungen – Autismus – sichtbar machen
  • Zehra Dervishoska: Hello Kitty – Handmade with Love
  • Benjamin Egli: Mein Eck-Schreibtisch
  • Elena Filliger: Backbuch
  • Levin Frenzen: VW Bus-Lounge
  • Robin Fries: Z50 Motor Neuaufbau und X30 Restauration
  • Jasmin Graber: Holzbild
  • Shirin Grichting: Bergsturz Blatten VS
  • Blerta Halimi: Gehäkeltes Aquarium
  • Celina Hugelshofer: Der Neuanfang
  • Lina Kaufmann: Meine Torte mit Aussicht
  • Viktoriia Kochmarovska: Kochbuch Ukraine
  • Leonie Krebs: Mein eigenes Kleid
  • Selina Müller: Zimmerneugestaltung
  • Jonas Neuenschwander: Paletten-Werkbank
  • Lia Roos: Hochbeet
  • Heorhii Rusitashvili: Dokumentation über Phobien
  • Sashvithan Saththiyathasan: Miniaturstadion Santiago Bernabéu
  • Cedric Schwegler: Kälberbox
  • Viktor Stoilov: Erfindung einer Automarke
  • Norina Straumann: Töpfern auf der Drehscheibe
  • Levin Strebel: Siloballenfolienrollen-Halterung
  • Ella Studer: Mein Glitzerbild
  • Nico Suppiger: Mini-Reiseführer
  • Joel Tanner: Puch Maxi S
  • Saja Taza: Selbstgemachte Kissen mit Stickerei
  • Jasmin Wüthrich: Aus ein paar Maschen eine persönliche Decke
  • Perparim Zenku: Famous monuments of Ancona
  • Carina Zihlmann: Garten-Sitzecke
  • Luca Zimmermann: Kinderbuch
Andeberhan Efeson AB3a - Fussball-Zielwand
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Projektwoche Primar 2026

Plakatgestaltung: Einladung zur Ausstellung

Im Mai wird die Primarschule ihre Projektwoche durchführen. Alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Primarklasse arbeiten, testen, malen, vertonen oder bewegen sich in zwei unterschiedlichen Ateliers zum Thema des Jahresmottos “Klang und Farbe – Wir gestalten unsere Welt”.

Gerne laden wir Sie zur Präsentation unserer Arbeiten, Produkte und Ergebnisse ein:

Freitag, 8. Mai 2026 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Primarschulhaus.

Herzlich willkommen!

Die 6. Klasse hat im Bildnerischen Gestalten entweder am PC mit dem Programm Canva oder analog mit Pinsel, Farbe und Stiften “gluschtige” Plakate gestaltet. Sie finden das Gewinnersujet in dieser Ausgabe des Zellerblättli.

Text: Therese Fankhauser

Bild: Leonora Kaufmann

Sozialtag mit Trash Hero

Sozialtag 2026: „Kurz die Welt retten“ – oder zumindest beginnen damit

„Kurz die Welt retten“ – das diesjährige Motto der Sekundarschule Zell. Die Welt lässt sich mit Sicherheit nicht „mal eben kurz“ retten, aber jede und jeder kann zumindest im Kleinen beginnen damit. Und das ist auch die Idee hinter dem im 3-Jahres-Rhythmus stattfindenden Sozialtag.

Einmal mehr lief allerdings in der Vorbereitung nicht alles ganz rund: Machte uns vor sechs Jahren Corona einen Strich durch die Rechnung, so waren es diesmal die Wetterumstände. Unmittelbar vor der geplanten Durchführung am Dienstag vor Ostern gab der Winter ein kurzes Comeback – mit Kälte, Niederschlägen und sogar angekündigtem Schnee. Keine optimalen Bedingungen, vor allem wenn es darum geht, Abfall zu sammeln.

Drei Wochen später, am Dienstag nach den Osterferien, hingegen wurden wir mit nahezu perfekten Wetterbedingungen belohnt. Gestartet wurde der Tag in der Kirche mit einer kurzen Einstimmung. Religionslehrer Thomas Stirnimann eröffnete die Feier mit der Frage, wem denn unsere Erde eigentlich gehört – uns selber (und wir können damit tun und lassen, was wir wollen), oder haben wir sie vielleicht eben doch nur geliehen, und wir müssen am Ende, wenn wir sie zurückgeben, Rechenschaft darüber ablegen, wie wir mit ihr umgegangen sind…?

Roman Peter aus Inwil griff die Frage im Anschluss auf. Für ihn liegt die Antwort auf der Hand: So, wie es momentan läuft, kann es nicht weitergehen. Während eines längeren Aufenthalts auf einer winzigen Insel in Thailand als Tauchlehrer (und Barpianist) bekam er die Auswirkungen des weltweiten Plastikverbrauchs auf unmittelbare Art zu spüren. Paradiesische Strände, allerdings überfüllt mit Müll und Plastik, so weit das Auge reichte, und darüber hinaus. Das war die Initialzündung für die Gründung der Organisation „Trash Hero“, die mittlerweile weltweit operiert und regelmässig CleanUps organisiert, bei denen Freiwillige sich zum Abfallsammeln treffen. Die Fakten, die er den Jugendlichen in seiner Präsentation auftischte, waren dann auch ziemlich harter Tobak: Jedes Jahr landen rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Weltmeeren, denn insgesamt werden weltweit nur gerade 14% des Plastiks rezykliert, und gar nur zwei Prozent so effektiv, so dass wirklich etwas Neues daraus entstehen kann. Der Rest wird verbrannt oder landet irgendwo auf einem Müllplatz oder eben im Meer. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn es gibt genug Unternehmen, die aus reiner Profitgier gezielt Einwegplastik produzieren. Es sei, als versuche man, eine Badewanne voller Wasser auszulöffeln, während der Wasserhahn noch voll aufgedreht sei. Anstatt einfach den Hahn zuzudrehen… Natürlich hat niemand von uns die Möglichkeit, diesen Hahn eigenmächtig zu schliessen, aber immerhin kann jeder von uns einen Löffel in die Hand nehmen und mithelfen, die Wanne zu leeren.

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Und genau das machten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zell anschliessend. Klassenweise gingen sie hinaus in die Gemeinden und sammelten den Abfall, der sich entlang von Strassen, Wegen und auf Wiesen angesammelt hatte. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Zigarettenfilter gelegt. Insgesamt rund 7‘000 Stück kamen am Ende zusammen – und wenn man bedenkt, dass durch jeden achtlos weggeworfenen Stummel bis zu 60 Liter Wasser verschmutzt werden, hinterlässt das einen ziemlich schalen Beigeschmack.

Nach einem (möglichst verpackungsfreien) Mittagessen bei wunderbarem Frühlingswetter machten sich die Jugendlichen daran, den Abfall zu sortieren und zu analysieren, und dabei stiess man auf einige skurrile Fundstücke: Von Strassenpollern über Abdeckungen von Mülleimern und rostigen Türgriffen bis hin zu Socken, Gürteln und gar einer alten Unterhose war so einiges darunter, bei dem man sich unweigerlich fragte, wie das wohl in die Natur gekommen war…

Eröffnet worden war der Tag in der Kirche, abgeschlossen wurde er im Singsaal der Schule, wo sich die Klassen wieder trafen, um sich über die Erlebnisse des Tages auszutauschen. Und schliesslich musste auch noch die Siegerklasse gekürt werden: Wer kam mit seiner Schätzung der gefunden Zigarettenstummel der tatsächlichen Anzahl am nächsten? Es war die Klasse C1 von Sara Metz-Wechsler!

Text und Bilder:

Michael Bieri und Peter Flückiger

Leysin 2026

Schneesportlager der Schule Zell in Leysin vom 9. Februar bis 13. Februar 2026

 

Bereits zum achten Mal fand das Schneesportlager der Schule Zell in Leysin statt. Insgesamt nahmen 50 Schülerinnen und Schüler der Schule Zell an einer einwöchigen Schneesportveranstaltung teil. Die Betreuung erfolgte durch 11 erwachsene Begleitpersonen. Die Lagerunterkunft befand sich wie in den letzten Jahren im Alpine Classic Hotel, das extra für Lagergruppen umfunktioniert wurde.

 

Mit dem Beginn der Fasnachtsferien startete das traditionelle Skilager der Sek Zell. Kurz vor 07.00 Uhr konnte die Reise losgehen. Nach einem kurzen Zwischenhalt auf der Autobahnraststätte Gruyère ging die Fahrt weiter Richtung Leysin. Nachdem die Gruppeneinteilung geregelt war, ging es bei bewölktem Wetter sehr warmen Temperaturen auf die Piste. Nach der Rückkehr von der Piste konnten die Zimmer bezogen werden. Nach einem leckeren Nachtessen traf sich die ganze Truppe im Gemeinschaftsraum. Nach der Vorstellung des Leiterteams wurden die FIS-Regeln gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern überprüft.

Auch in den folgenden Tagen blieb das Wetter wechselhaft und zeigte sich nicht mehr von seiner sonnigen Seite. Zeitweise zog Nebel auf, dadurch war die Sicht erheblich einschränkt. Begleitet wurde dieses Wetterphänomen von Schneefall, der sich auch bis zum Donnerstag fortsetzte und die Landschaft in eine weisse Decke hüllte. Trotz der erschwerten Pistenverhältnisse gingen die Schülerinnen und Schüler täglich auf die Piste und versuchten, das Beste aus der Situation zu machen. Doch am Donnerstagnachmittag verschlechterte sich das Wetter so stark, dass die Bergbahnen ihren Betrieb einstellen mussten. Das Lagerprogramm wurde daraufhin kurzfristig angepasst. Die sportlichen Aktivitäten fanden nun in der Turnhalle statt, wo je nach Vorlieben Fussball, Unihockey oder Volleyball gespielt wurden. Am Freitagmorgen hiess es Koffer packen und sich auf die Heimreise vorzubereiten. Danach ging es noch einmal bei besten Wetterbedingungen auf die Piste. Um ca. 14 Uhr wurden die Vorbereitungen getroffen für die Heimfahrt.

Das Schneesportlager bleibt für viele Schülerinnen und Schüler trotz kleiner Verletzungen ein besonderes Erlebnis. Die Übernachtung, das Zusammensein mit Mitschülern und das abwechslungsreiche Abendprogramm machten die Woche zu einer wertvollen Erfahrung.

Ein grosser Dank gilt unseren Sponsoren, die unser Lager mit Natural- oder Geldspenden unterstützt haben. Eine besondere Erwähnung verdienen die Begleitpersonen. Dank ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und ihre Freizeit einzusetzen, haben sie die Durchführung dieses Lagers überhaupt möglich gemacht und so den Jugendlichen eine erlebnisreiche und sinnvolle Freizeitgestaltung geboten.

Bericht: Othmar Häfliger

Die Sek Zell im Schnee

Wintersporttag der Sekundarschule Zell

Im zweiten Anlauf klappte es dann doch noch: Den ersten Termin zur Durchführung des Wintersporttags der Sekundarschule Zell hatte man noch ungenutzt verstreichen lassen – zu gross war das Risiko, dass aufgrund der Föhnlage die Bahnen im Hasliberg nicht fahren würden.

Sieben Tage später, in der ersten Februarwoche, präsentierte sich die Wetterlage zwar in nahezu identischer Form, trotzdem entschloss sich das Team diesmal, die Sache durchzuziehen, allerdings wichen die Ski- und Snowboardfahrer sowie die Schlittler auf den wettersichereren Sörenberg aus – und wurden prompt mit nahezu optimalen Bedingungen belohnt.

Während sich die meisten Jugendlichen in Kleingruppen frei auf den Pisten tummeln konnten, gab es in diesem Jahr erstmals auch das Angebot eines Snowboard-Anfängerkurses, bei dem interessierte Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Betreuung erste Versuche auf dem Brett unternehmen konnten.

Für diejenigen Jugendlichen, die sich für die Winterwanderung und das anschliessende Eislaufen in Huttwil angemeldet hatten, änderte sich trotz der Terminverschiebung nichts. Die Sonne liess sich während des knapp dreistündigen Marschs zwar nur kurz mal blicken, aber immerhin blieb es von oben her trocken und die Temperaturen hielten sich im erträglichen Bereich. Nach einer kurzen Aufwärm- und Verpflegungsphase wurde das freie Eis in der Eishalle in Schwarzenbach rege genutzt, ehe die Schülerinnen und Schüler nach einem kurzen Fussmarsch zum Bahnhof mit dem Zug zurück nach Zell gebracht wurden.

Hoher Besuch an der Schule Zell

Kurz vor neun Uhr am Donnerstagmorgen, 11. Dezember 2025, herrschte auf der Schultreppe der Primarschule Zell gespannte Vorfreude. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich versammelt, wärmten ihre Stimmen auf und warteten auf einen besonderen Gast. Punkt 9.00 Uhr traf Bildungsdirektor Regierungsrat Dr. Armin Hartmann ein und wurde von den Kindern schwungvoll mit dem «Zeller-Lied» begrüsst. Darin erfährt man so manches Wissenswerte über die Gemeinde Zell. Auf die augenzwinkernde Frage des Bildungsdirektors, welche Schule denn die beste sei, kam die Antwort prompt und einstimmig: «Zell!»

Im Anschluss erhielt Dr. Hartmann Einblicke in den Unterrichtsalltag. In der 5. Klasse stand Französisch auf dem Stundenplan. Deutlich wurde, dass der Fremdsprachenunterricht teilweise spielerisch gestaltet wird, etwa durch Lieder, ohne dabei das systematische Lernen des Wortschatzes zu vernachlässigen.

In der 2. Klasse ging es naturwissenschaftlich zu. Ein Experiment mit Wasser, Kerze und Glas sorgte für staunende Gesichter: Wie lässt sich ein Plastikstern aus dem Wasser holen, ohne nasse Finger zu bekommen? Die Kinder erklärten souverän, wie durch das Abbrennen der Kerze ein Unterdruck entsteht, der das Wasser ins Glas zieht. Keine Zauberei, sondern einfache Physik – verständlich erklärt.

In der Pause nutzte der Bildungsdirektor die Gelegenheit zum Austausch im Lehrerzimmer. Dabei wurden sowohl positive Erfahrungen als auch aktuelle Herausforderungen angesprochen. Themen waren unter anderem der Wunsch nach nur einer zusätzlichen Fremdsprache, die Verteilung von Ressourcen in Deutsch und Mathematik, die Anpassung der Standardkosten sowie der akute Platzmangel. Dass die Primarschule Zell künftig zusätzliche Schulräume benötigt, war im gut gefüllten Lehrerzimmer nicht zu übersehen. Zudem wurden die Schulinsel und die «Zellerwelle» mit ihren Waldlektionen vorgestellt. Der Dank an den Kanton für die dafür gesprochenen Ressourcen durfte dabei nicht fehlen.

Anschliessend machte sich die Delegation zu Fuss auf den Weg ins Sekundarschulhaus. Dort empfing der Schülerrat den Bildungsdirektor und präsentierte stolz den Pausenkiosk sowie zahlreiche Projekte im Aussenbereich, die von den Lernenden selbst realisiert wurden – von Sitzgelegenheiten über eine geplante Pergola bis hin zum Jugendraum. Besonders beeindruckte die Pumptrack-Anlage, an deren Entstehung die Schülerinnen und Schüler aktiv mithelfen durften.

Nach kurzen Klassenbesuchen, die das gute Miteinander der Lernenden aus fünf Gemeinden zeigten, endete der Besuch im Lehrerzimmer der Sekundarschule. Dort stellte Nadine Arnold das Pilotprojekt «Lerncoaching» vor, das den Jugendlichen Methoden für effizientes Lernen vermittelt.

Der Besuch von Dr. Armin Hartmann wurde als grosse Wertschätzung erlebt. Er zeigte sowohl pädagogisches als auch organisatorisches Interesse und führte einen offenen, konstruktiven Austausch. Ein hoher Besuch, der in Zell in bester Erinnerung bleiben wird.

Merry Christmas Market 2025

Einladung zum Merry Christmas Market
Samstag, 13. Dezember 2025

Wir freuen uns sehr, Sie zu unserem diesjährigen Merry Christmas Market am 13. Dezember 2025 einzuladen. An diesem stimmungsvollen Anlass können Spiele, Spielwaren, Bücher, Sportartikel und vieles mehr verkauft, gekauft oder getauscht werden.

Neben dem Markt erwartet Sie ein gemütliches Bistro mit warmen Getränken und feinem Kuchen. Für musikalische Stimmung sorgt Live-Musik, und für die jüngeren Besucherinnen und Besucher gibt es eine gemütliche Leseecke. Zudem stehen Tische bereit, an denen gemeinsam gespielt werden kann.

Wer einen eigenen Verkaufstisch nutzen möchte, kann diesen kostenlos reservieren (philipp.huber@schule-zell-lu.ch)

Wir freuen uns auf ein fröhliches, gemütliches Zusammensein!

Herzliche Grüsse

Philipp Huber

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