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Projektchor für das Musiktheater „11x Chaos“

Wenn die Schülerinnen und Schüler des Wahlfachs „Chor und Theater“ in der letzten Schulwoche ihr grosses Sommertheater aufführen, werden sie jeweils von einer Gruppe von Siebt- und Achtklässlern musikalisch unterstützt. Diese Jugendlichen haben zwar bereits im Musikunterricht die Lieder kennengelernt und eingeübt, es ist allerdings erst in dieser Kurswoche, dass sie erstmals zusammen als Chor aufeinandertreffen. Und so standen zu Beginn jeden einzelnen Tages zwei Stunden intensive Gesangsproben auf dem Programm.

Im Anschluss teilte sich die Gruppe jeweils auf: Während etwa die Instrumentalisten an ihren Parts feilten, verrichteten die anderen Kursteilnehmer verschiedene noch notwendige Arbeiten als Vorbereitung auf die Aufführungen oder sie machten Spiele im Freien (sofern es die Hitzewelle zuliess).Am besten hatten es von daher die paar Jugendlichen, die in der Kühle arbeiten konnten und den Requisitenkeller ausmisteten und etliche alten Bühnenutensilien entsorgten. Allerdings geht es in dieser Woche für den Chor jeweils nicht nur darum, die Lieder einzuüben und alle noch notwendigen Vorbereitungen für die Aufführungen zu treffen, sondern auch als Gruppe zusammenzuwachsen und sich besser kennenzulernen.

Aus diesem Grund stand am Dienstagnachmittag ein gemeinsamer Ausflug nach Luzern mit einem Spaziergang über einen Teil der Museggmauer sowie einer Runde Pedalofahren auf dem Vierwaldstättersee auf dem Programm. Zudem verbrachte die Gruppe zwei Mal den Mittag gemeinsam in der Schule und picknickte zusammen. Der letzte Vormittag galt dann dem Aufbau der Chorbühne und der Einrichtung der Halle, so dass zu Beginn der nächsten Woche noch einmal intensiv geprobt werden kann, ehe am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend die drei öffentlichen Aufführungen des Sommertheaters anstehen.

I have a plan, I have a plant

Unsere Kurswoche war heiss und cool. In Luzern besuchten wir den «HelloWelcome-Garten» im Friedental und lernten viele Pflanzen kennen. Auf dem Spaziergang vom Löwendenkmal über die Museggmauer sahen wir, wie Gärten und Grünflächen in der Stadt angelegt werden. Es entstanden spannende Fotos, die wir am Donnerstag zu einer Collage verarbeiteten und am Freitag im Schulhaus ausstellten.Wir trotzten der Hitze mit Gartenarbeiten auf dem Permakulturhof, Bröntenhof. Die Arbeit war anstrengend, aber wir lernten von Frau Stutz einiges. Das Mittagessen bereiteten wir selbst zu, das Brennesselsalz durften wir als Andenken mit nach Hause nehmen.

Am Donnerstag bemalten wir Blumentöpfe und stellten einen Vertikalgarten her. Die Pflanzen durften wir auf dem Balkon von Frau Jung auswählen. Zum Abschluss ging es nach Altbüron, im Wald entstanden verschiedene Werke in «Landart». Zu Fuss wanderten wir zur Burgruine von Melchnau. Die Ausstellung “Kunst am Schlossberg” begingen wir mit der Auflockerung von einem Quiz. Obwohl es heiss war, zeigte die Gruppe vollen Einsatz.

Rita Jung, Lis Aerne, Sara Metz, Sonja Egli

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Bewegung und Kartonkunst

Die Kurswoche 2026 startete im Kurs „Bewegung und Kartonkunst“ gerade mit zwei sportlichen Aktivitäten: Am Montag wanderten wir bei schönstem Wetter von der Ahorn Alp bis nach Zell. Am Dienstag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Sursee in die Strandbadi und genossen eine wohlverdiente Abkühlung. Was war an beiden Tagen drückend heiss und Wasserflaschen waren dementsprechend schnell leer.

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen der Kartonkunst: Es wurde fleissig geschnitten, geklebt, konstruiert und Heissleim herumhantiert. Dabei entstanden ansehnliche 2D- und 3D-Karton-Kunstwerke.

Christine Ruckstuhl, David Kurt

(Astro-)Fotografie, Goldwaschen

Wie kriegen wir tolle Handybilder hin? Was macht ein Foto spannend, ästhetisch, sodass alle beim Anschauen sagen: „Wau!“? Bereits am Montagmorgen lernten wir die sieben wichtigsten Prinzipien der Fotografie kennen – und hatten nachher Zeit, diese auszuprobieren und mit den Kursleitenden zu besprechen.

Dienstags frästen wir zur Grossen Fontanne im Entlebuch, um Jagd nach goldenen Schätzen zu machen. Und wir fanden Gold! Auch das Plantschen im Bach machte riesigen Spass (wie die Glace). Danach konnten wir uns nochmals um Fotos kümmern – meist am Vormittag, da es am Nachmittag fast zu heiss wurde. Vor allem bei der Sportfotografie gab es einige Knacknüsse. Die ganze Woch lief zudem ein spannender Fotowettbewerb. Ausgerechnet am Donnerstagabend, als wir uns an einem Waldrand zur Teleskopbeobachtungen trafen, wollte die blöden Wolken nicht weggehen. Schade für dieses Highlight! Trotzdem hatten wir es alle lustig bis um 23 Uhr! Am Freitag stellten wir unsere Plakate fertig – und schlussendlich kam die Auflösung des Fotowettbewerbs mit den drei Gewinnenden!

Nevin Bircher, Jani Neuenschwander

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