Abschlussklasse C3 Klassenlager

Unsere Klasse C3 reiste vom 23. Juni bis am 27. Juni nach Steffisburg im Kanton Bern. In Steffisburg angekommen, richteten wir zuerst alles ein und assen dann zu Mittag. Ein wenig später liefen wir wieder zum Bahnhof, um von da nach Belp in die Trampolinhalle zu reisen. Obwohl es in der Halle sehr heiss war, machte es sehr Spass. Nach dem Abendessen versammelten wir uns jeden Abend wieder für das Abendprogramm. Dort mussten wir selbst Gruppenspiele organisieren.

Am Dienstagmorgen liefen wir nach Thun, um zuerst einen «Rätsel-Trail» und danach einen Strandbad-Ausflug zu machen. Der Rätsel-Trail war ähnlich wie eine Schnitzeljagd mit einem Geheimcode. Der Ausflug im Strandbad war sehr lustig und abkühlend.

Am Mittwoch gingen wir das erste Mal wandern. Wir fuhren mit dem ÖV bis zu den Beatushöhlen. In der Höhle war es recht kalt, nass und dunkel. Von dort aus reisten wir dann zum Niederhorn. Wir fuhren mit einer Gondel bis nach ganz oben. Nach dem Essen auf dem Niederhorn wanderten wir runter zur Mittelstation. Bei der Mittelstation angekommen, konnten wir mit Trottis zur Talstation runterfahren. Leider war die Trottifahrt nicht ganz unfallfrei. Zum Glück war der Sturz aber nicht spitalreif.

Am Donnerstag wäre der Tagesablauf so gewesen, dass wir eine Wanderung zum Aussichtsturm «Blueme» und zu der Hängebrücke Sigriswil gemacht hätten. Da der Wetterbericht aber ein schweres Unwetter anzeigte, mussten die Lehrpersonen etwas anderes planen. Wir wanderten also nicht zum Aussichtsturm, sondern einfach ungefähr zwei Stunden zu einer Minigolfanlage in Oberhofen.

Die Klasse sammelte viele Erinnerungen und es machte sehr viel Spass. Am Freitag mussten wir alles zusammenpacken und aufräumen. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Stopp bei der «Kambly» in Trubschachen. Dort konnten wir verschiedene Lebensmittel probieren. Nach dem Ausflug in die Kambly fuhren wir mit dem ÖV zurück nach Zell.

Bericht von Melina Wittwer

Spektakuläre Westschweiz: Klassenlager AB3 2025

Der erste Tag startete voller Vorfreude, als wir uns um 8:50 Uhr am Bahnhof Zell trafen. Die lange Zugfahrt mit Umsteigen in Langenthal, Bern, Lausanne und Aigle führte uns schliesslich fünf Stunden später nach Les Diablerets. Nach der Ankunft räumten ein paar engagierte SchülerInnen und Lehrpersonen die Küche ein. Dann wurde es kreativ: Wir bemalten Leintücher, bastelten Holzfiguren und dekorierten das ganze Haus mit viel Einsatz. Am Abend kochte Herr Flückiger mit Hilfe einiger SchülerInnen das thailändische Gericht «Tom Kha Gäi». Wegen kleiner Startschwierigkeiten fiel das Dessert leider aus. Um 23:00 Uhr, bei manchen auch erst um Mitternacht, war dann endlich «Ruhe» im Haus und die Lichter wurden abgeschaltet.

Am Dienstagmorgen stand das „Zmorge-Team“ bereits um 7:15 Uhr in der Küche, um Frühstück und Picknick vorzubereiten, während der Rest um 7:45 Uhr in den Tag startete. Nach dem Aufräumen übten wir motiviert unsere Lieder für den Abschluss. Um 10:05 Uhr versammelten wir uns vor dem Lagerhaus, wo uns der Tagesablauf erklärt wurde. Die Jungs machten sich zuerst auf in den Seilpark “Les Diables”, während die Mädchen ein kreatives Werbevideo für „Touristen“ drehten, mit viel Witz und Fantasie. Am Nachmittag wurde getauscht, sodass alle beide Aktivitäten erleben konnten. Zurück im Lagerhaus verteilten sich alle, einige gingen duschen, andere spielten Volleyball oder halfen in der Küche. Am Abend gab es leckere Burger und Bananensplit, bevor der Tag mit Sport, Spielen und einem etwas chaotischen „Werwöufle“ endete.

Mittwochs versammelten wir uns gegen 9:15 Uhr vor dem Lagerhaus. Mit dem Bus fuhren wir hoch auf die Passhöhe des Col du Pillon, wo uns eine riesige Gondelbahn auf den beeindruckenden «Glacier 3000» brachte. Der Ausblick dort oben war atemberaubend! Für einige wurde es auf der hohen Hängebrücke etwas mulmig, doch der Blick über die Berge war jede Sekunde wert. Mit einer gemütlichen Fahrt mit dem sehr langsamen Sessellift in Richtung Schnee stand danach eine lustige Fotosession an. Die anschliessende Rodelpartie machte allen grossen Spass. Zurück im Lagerhaus spürten einige die starke Sonne des Tages, ein paar hatten sich regelrecht „verbrötlet“. Zum Abendessen gab es feine Fajitas, Frappé, Kuchen und „Magenbrot“, bevor der Tag mit Volleyball, Fussball und leider auch ein paar Regelverstössen zu Ende ging.

Auch der nächste Tag begann wie gewohnt mit Frühstück, gefolgt vom fleissigen Üben der Lieder und einem Tanz. Da das Wetter regnerisch war, nahmen wir erst eine Stunde später den Zug und machten uns auf den Weg nach Montreux. Nach einem gemütlichen Spaziergang und einer Mittagspause in Aigle besuchten wir das beeindruckende Schloss Chillon und danach die berühmte Freddie-Mercury-Statue. Das Wetter war schwül, Regen und Hitze wechselten sich ab und wir kamen ziemlich verschwitzt an. Danach wurden wir für ein paar Stunden freigelassen, bekamen 20 Franken fürs Abendessen und erkundeten die Stadt beim Shoppen, Baden, Spazieren und Essen. Zurück im Lagerhaus wurde geduscht, gepackt und draussen noch lange Volleyball gespielt. Später sorgte ein Rasierer für unerwartete Frisuren und wir durften ausnahmsweise bis 23:30 Uhr aufbleiben, perfekt für ein letztes, langes „Werwöufle“ und ein schöner Lagerabschluss.

Der letzte Lagertag begann wie gewohnt, doch diesmal stand Putzen und Aufräumen auf dem Programm. Alle halfen mit, sodass wir bereits um 10:15 Uhr das Lagerhaus verlassen konnten. Die Rückfahrt gestaltete sich etwas chaotisch, unser Gepäck blockierte oft den Durchgang und es war gar nicht so einfach, genügend Sitzplätze zu finden. Viele waren müde, einige schliefen sogar kurzzeitig auf dem Boden ein. Trotzdem verlief die Reise erstaunlich ruhig und entspannt. Um 14:50 Uhr erreichten wir schliesslich wieder den Bahnhof Zell, erschöpft, aber voller Erinnerungen im Gepäck.

Jana van Drunen, AB3a